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Miliz ist tot

Zu „Miliz ist tot“ bzw. „Milizprinzip ist tot“ oder ähnlichen Aussagen:

Zweifellos ist das Bundesheer und damit die Miliz als integraler Bestandteil dieses Bundesheeres von der derzeitigen Finanzlage stark beeinflusst.

Aber die Miliz bzw. das Milizprinzip sind keineswegs „tot“: Jedes Kommando, jede Brigade, jedes Bataillon, etc. – ja sogar die Zentralstelle, das Jägerbataillon 25 oder das Jagdkommando – verfügen im Soll und Ist über Milizanteile, die Anzahl der beorderten Milizsoldaten ist aktuell so hoch wie seit 2010 nicht mehr, zirka 60 Prozent dieser Milizsoldaten sind auch „voll übungsfähig“ und haben 2018 zirka 90.000 Tage geübt/wurden ausgebildet. Zirka 20 Prozent der derzeit im sicherheitspolizeilichen (Inlands-)Assistenzeinsatz und zirka 35 Prozent der derzeit im Ausland eingesetzten Soldaten sind Milizsoldaten – sieht so ein „Toter“ aus?

Und selbstverständlich: Das Bundesheer – und damit auch die Miliz – benötigt viel mehr Mittel, vor allem für die materielle Ausstattung!

Stefan Thaller, Brigadier, Abteilungsleiter im BMLV (zuständig unter anderem für diverse Aspekte der Miliz), Wien

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Artikel Stefan Thaller, Brigadier 13. Januar 2019 - 21:06 Uhr
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