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Der Papamonat und die eigentlich wichtige Frage

Die Diskriminierung als Frau durch Familienarbeit ist ein Thema, das mich als Mutter von drei Kindern seit fast 30 Jahren berührt.

Die Diskussionen rund um die Problematik des Papamonats im Zusammenhang mit der Wirtschaft ist für mich wohl verständlich, insbesondere, was die Klein- und Mittelbetriebe anlangt. Seit vielen Jahren wünsche ich mir aber eine Diskussion, bei der es nicht nur um die Wirtschaft geht, wenn von Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesprochen wird, sondern vor allem um die Frage, wie und in welcher Qualität unsere Kinder aufwachsen. Dies muss im Fokus der Diskussion stehen! Wie kann ein Kind Urvertrauen gewinnen? Wer ist wirklich da für ein Kind, begleitet es, hört ihm zu, bestärkt es und fördert es in seinem Potenzial?

Wer ist verantwortlich, dass ein Kind gut „genährt“ wird, und zwar auf allen Ebenen – körperlich, geistig und seelisch –, um zu einem selbstverantwortlichen, stabilen und gesunden Menschen heranwachsen zu können?
Auf diese Fragen gibt es für mich nur eine Antwort: Es sind die Eltern, die in erster Linie dafür verantwortlich sind. Bodenständig, zufrieden und positiv gesinnte Menschen sind doch die Voraussetzung, dass eine Gesellschaft gesund und friedlich wachsen kann. Deshalb wünsche ich mir dringend eine wert- und zukunftsorientierte Diskussion, die den Kern dieser wesentlichen Thematik trifft und demnach junge Familien bzw. Eltern partnerschaftlich gleichberechtigt unterstützt.

Christa Pühringer, Traun

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Artikel 11. Februar 2019 - 17:09 Uhr
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