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Wo spart Schwarz-Blau?

Betrifft: Kostenpflichtige Nachmittagsbetreuung in den Kindergärten

In Steyr wurden mit 1. Februar 170 Kinder von der Nachmittagsbetreuung abgemeldet, denn seit diesem Zeitpunkt ist sie nicht mehr gratis. In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde zwar beschlossen, zumindest Menschen mit einem Familieneinkommen unter 1120 Euro den Mindestbetrag von 42 Euro pro Monat zu erlassen, dennoch kam es zu derartig vielen Abmeldungen. Die Frage stellt sich, wen treffen diese Einsparungen. Österreich ist ein Land, das bei der Chancengleichheit im Bereich Bildung nach wie vor sehr schlechte Werte hat. Frühförderung wäre ein Mittel, gerade Kindern, die zu Hause nicht so gefördert werden und Kindern mit mangelnden Deutschkenntnissen einen guten beziehungsweise besseren Start in der Schule zu ermöglichen. Je früher es uns gelingt, Menschen mit schlechteren Startbedingungen zu ermächtigen, desto größer wird die Chance, dass sie später gut auf eigenen Füßen stehen können. Außerdem trifft es natürlich auch viele Alleinerziehende, für die es wieder etwas schwieriger beziehungsweise teurer wird.

Ich sehe das ganz klar als eine Maßnahme gegen Chancengleichheit, und es ist ein Beispiel, wie Schwarz-Blau am sozialen Netz sägt.

Maria Lindinger, Gemeinderätin der Grünen, Steyr

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Artikel Maria Lindinger 11. Februar 2018 - 18:43 Uhr
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