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„Wir Mahner gelten immer noch als Spinner“

In Ihrem Kommentar behandeln Sie, Herr Lehner, das Problem mit den Fichten im Klimawandel.

Ich gebe Ihnen zu hundert Prozent recht, wenn Sie schreiben: Wenn vor vierzig Jahren den Warnern geglaubt worden und keine Fichten mehr gepflanzt worden wären, hätten wir nicht so große Probleme. Aber leider hat man diese Warner als Spinner abgetan.

In dem Kommentar behandeln Sie also eine negative Auswirkung des Klimawandels, Sie spannen aber leider nicht den Bogen auf das eigentliche Problem der Zukunft.

Wir sind nicht nur im Wald schon mitten in der Klimakrise. Wir Mahner und Warner werden immer noch als Spinner hingestellt. Es wird so getan, als ob andere die Realität im Auge hätten, die der Wirtschaft in jeglicher Hinsicht das Wort führen. Dem ist aber nicht so.

Wir müssen aufhören, Öl, Gas und Kohle zu verbrennen, sonst werden wir in vierzig Jahren sagen: Wäre damals gehandelt worden, hätten wir die Probleme nicht. Nicht zuletzt ist damit auch der Wirtschaft nicht gedient. Diese Probleme, die ohne eine sofortige Verhaltensänderung auf uns zukommen, werden ungleich schwerwiegender sein als die in unserem Wald. Sie werden sich auf die Wirtschaft auswirken, das wird aber unser geringstes Problem sein.

Jürgen Hutsteiner, Klimafokus Steyr

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Artikel Jürgen Hutsteiner 27. Juli 2018 - 19:08 Uhr
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