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Da am 29.12. der Wetterbericht schlecht war, entschlossen wir uns, nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug von Bad Ischl nach Linz zu fahren.

Abfahrt in Bad Ischl sollte um 12.53 Uhr sein. Wir waren zehn Minuten früher da, weil wir noch Fahrkarten kaufen mussten.

Vor dem einzigen Fahrkarten-Automaten standen etwa zehn Personen, und wir hätten den Zug versäumt, wenn er nicht 20 Minuten Verspätung gehabt hätte. Glück? Der Fahrkartenschalter ist mittags nicht besetzt. Endlich im Zug, fragten wir den Schaffner, ob der Anschluss in Attnang-Puchheim erreicht werden kann. Kein Problem sagte er, der Anschlusszug hat ca. 40 Minuten Verspätung. Auf die Frage, wie weit unser Zug fährt, teilte er uns mit, dass dieser Zug in Attnang endet. In Attnang angekommen hörten wir, dass der Rail-Jet 40 bis 50 Minuten verspätet sei.

Inzwischen fuhr der Zug, mit dem wir gekommen waren, als Regionalzug nach Linz weiter. Auf Nachfrage bei einem „Servicemann“, warum wohl der Schaffner gesagt hat, dass der Zug in Attnang endet, meinte er lakonisch, der Zug hat ab Attnang eine andere Zug-Nummer, deshalb hättten wir wohl die falsche Auskunft erhalten.

Nach 43 Minuten am Bahnhof fuhr nun der angekündigte Zug auf Gleis 2 ein. Ein äußerst unfreundlicher Schaffner ließ uns nicht einsteigen, weil der Zug überlastet sei und nur Fahrgäste mit Sitzplatzreservierung mitfahren können. Wir sollten doch mit dem nächsten Zug fahren. Nach weiteren 20 Minuten kam dann doch noch ein Zug, und so kamen wir um 16.30 Uhr in Linz an, nach fast vier Stunden. Die Rückfahrt nach Bad Ischl mit einem Auto dauerte eine Stunde und fünf Minuten. Wir sind geheilt!

Norbert Zuckerstätter, Strobl

 

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Artikel 02. Januar 2018 - 19:24 Uhr
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