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Über Koch-Sendungen und Koch-Kompetenz

Kochsendungen feiern Quotenrekord, es wurden noch nie so viele Kochbücher verfasst und es wird so viel wie noch nie in tolle Küchen investiert.

Meist wandern aber die Kochbücher ins Bücherregal und die modernst ausgestatteten Küchen bleiben kalt.

Es ist noch nie so viel auswärts in Restaurants und Gemeinschaftsverpflegungen konsumiert worden, und das Angebot und die Vielfalt an Fertigprodukten in den Supermärkten steigt täglich. Die große Frage wird sein, ob die Kochshows rein zur Unterhaltung der Zuseherinnen und Zuseher dient oder ob wirklich die Rezeptvorschläge in den eigenen Küchen auch nachgekocht werden?

Kochen können ist eine Kompetenz, die früher in den Familien weitergegeben wurde. Heute hätten alle Bildungseinrichtungen vom Kindergarten bis zur Oberstufe die Aufgabe, „Ernährung und Verbraucherbildung“ als Unterrichtsfach anzubieten. Vorbild könnten die Länder des Nordens sein. Dort kann jeder Schüler und jede Schülerin ein einfaches Menü selber zubereiten und die dazu benötigten Lebensmittel einkaufen.

In Österreich gibt es nur mehr wenige Schultypen wie Landwirtschaftliche und Humanberufliche Fachschulen, in denen umfassend Kochen und Hauswirtschaft als Unterrichtsfächer angeboten werden. In den Neuen Mittelschulen sind mindestens zwei Wochenstunden in vier Schuljahren gesetzlich verankert. Das ist doch wie ein Tropfen auf einer heißen Herdplatte?

Veronika Schnetzinger, Landwirtschaftliches Schulreferat der oö. Landesregierung

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Artikel 03. Januar 2018 - 18:53 Uhr
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