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Stadt als Lebensraum

Entgegen der Schlagzeile vom 4. Jänner „Innenstädte buhlen um Autofahrer“ sehe ich die Linzer Innenstadt als verdichteten Lebensraum mit vielfältigen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Diese Verdichtung ermöglicht kurze Wege, welche zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigbar sind. Unter einer attraktiven Innenstadt profitieren auch die Händler, wie an dem als Fußgängerzone ausgewiesenen Teil der Herrenstraße zu sehen ist. Negativbeispiele sind die Mozartstraße und die Urfahraner Hauptstraße mit vielen Leerständen. Der unbeschränkte Pkw-Verkehr zerstört die Stadt als Lebensraum und auch die Gesundheit der Stadtbewohner.

Es liegt an den politischen Entscheidungsträgern, hier steuernd einzugreifen und neben dem seit langem versprochenen Ausbau des öffentlichen Verkehrs die Stadt auch für Fußgänger und Radfahrer attraktiv zu machen. Auch vordergründig unpopuläre Entscheidungen (Reduktion der Kfz-Stellplätze auf öffentlichen (!) Straßen, sektorale Dieselfahrverbote) sind zu prüfen und schrittweise umzusetzen.

Die Ankündigung der Politik, das Linzer Verkehrschaos durch Investition von einer Milliarde Euro in Autobahnprojekte zu lösen, erscheint anachronistisch. Denn mehr Straßen bedingen, wie in Studien bewiesen, auch mehr Verkehr.

Dr. Thomas Hofer, Linz

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Artikel 08. Januar 2018 - 19:54 Uhr
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