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Photovoltaik: Almosen als Vergütung

Ich besitze seit zehn Jahren eine Photovoltaikanlage (3 kW) und bin immer noch davon begeistert, wenn man an einem schönen, sonnigen Tag die hohe produzierte Leistung ablesen kann.

Speist man den überschüssigen Strom aller dieser Tage ins öffentliche Stromnetz ein, dann wird man mit „Almosen“ als Vergütung abgespeist! Der Ankaufsatz ist lächerlich im Vergleich zum Bezugspreis. Zudem verärgert mich die enorm hohe monatliche Zählermietgebühr, wenn man „Stromproduzent“ wird.

Diese ist absolut nicht zeitgemäß, diktiert von lokalen Monopolisten, hier gibt es keine Wahlmöglichkeit. Das ist ein reines Körberlgeld für die Energieversorger, darüber wird der Mantel des Stillschweigens gehalten. Bei meiner Kleinanlage beträgt diese Miete ca. ein Drittel der Jahresproduktion, wenn ich diesen einspeisen würde. Diese Menge bleibt bei privaten Kleinanlagen meist nicht übrig, also schenkt man den Überschuss dem Energieversorger.

Es ist für den Einzelnen die günstigste Variante, aber der Energieversorger kann diesen von vielen im selben Ausmaß betroffenen Kleinproduzenten geschenkten Strom teuer weiterverkaufen.

Somit zahlt der Private zweimal drauf. Wieso kann man diesen Zähler nicht einmalig kaufen? Es kommt ohnehin nie jemand vom Eichamt zur Kontrolle, und damit wird es für jeden interessant, auch kleine Strommengen einzuspeisen.

Dr. Peter Zopf, Wels

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Artikel 04. Juni 2018 - 19:58 Uhr
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