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Kontrollversagen

Die Diskussion über die Schädlichkeit von Wasserpfeifen versus Zigaretten vernebelt nur ein noch größeres Problem, nämlich ein Kontrollversagen auf allen Linien.

14-Jährige dürfen weder Shisha noch Zigaretten konsumieren und haben deshalb auch nichts in Shisha-Bars zu suchen. Wurde hier nicht die elterliche Aufsichts- und Aufklärungspflicht vernachlässigt? Wussten die Eltern, wo sich ihr Spross herumtreibt?

Weit schlimmer noch als eine CO- oder Nikotinvergiftung bei einem experimentierenden Jugendlichen ist das Fehlen jeglicher Kontrolle eines nicht erlaubten Konsums. Der Shisha-Bar-Besitzer wäre verantwortlich, dass keine Jugendlichen unter 16 Jahren Zugang zu Wasserpfeifen haben. Eigentlich ist jetzt die Aufsichtsbehörde gefordert, ein Amtsverfahren gegen den Shisha-Bar-Besitzer einzuleiten und zweitens den Betrieb der Shisha-Bar genauer unter die Lupe zu nehmen.

Noch ist das Rauchverbotsgesetz aufrecht. Selbst bei dessen Bestehenbleiben ist dem Parlament anzulasten, dass jegliche effektive Tabakkontrolle unterbunden wurde. Tatsächliches „Tabakpolicing“ wird nach zwei bis drei Jahren zum Selbstläufer, analog zur Einführung der Gurtenpflicht.

Wie viele unnötige „Rauchopfer“ braucht es noch, bis sich gesellschaftliche Einsicht der Schädlichkeit und ausreichender Kontrolle von Tabakkonsum durchsetzt?

Dr. Herwig Schinko, Internist und Lungenfacharzt, Altenberg

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Artikel 10. Januar 2018 - 21:15 Uhr
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