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„Klimawandel ist kein Schreckgespenst der Zukunft“

In Zeiten wie diesen, in denen beinahe täglich über Auswirkungen des Klimawandels berichtet wird, erachte ich es für völlig verantwortungslos, sich in einem Leserbrief für das Einbremsen der ohnehin äußerst begrenzten Bemühungen Österreichs, dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen, auszusprechen. Dem liegen auch ein paar elementare Denkfehler zugrunde:

Handeln wir dem Klimawandel zuwider, retten wir damit uns und unsere Kinder, wir tun dies nicht für andere! Unkenrufe wie die des Herrn Bermair aus Eidenberg (OÖN, 5./6. 4., Leserbrief „Vorreiter“) dienen ausschließlich dazu, sich das bequeme Leben zu erhalten, den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass alles vorübergehen wird.

Der Klimawandel ist kein Schreckgespenst der Zukunft. Er ist Realität. Er ist messbar. Er ist nachweislich vom Menschen verursacht. Die Welt wird nicht untergehen. Es wird nur keine Menschen mehr darauf geben. Wir wissen das und tun nichts bis kaum etwas dagegen – außer die Lösung des Problems von einem zum anderen zu schieben. Alle müssen alles tun, um die Auswirkungen des Klimawandels einzubremsen – von stoppen kann ohnehin nicht mehr die Rede sein, dafür ist es zu spät.

Jürgen Hutsteiner, per E-Mail

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Artikel 09. April 2018 - 19:03 Uhr
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