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Eine Klangwolke in guter Tradition

Danke für den begeisterten OÖN-Wolken-Bericht.

Wenngleich, „akustisch angereichert mit Musik“ war es nicht, sondern eine wieder rein auf Musik basierende „Klangwolke“ – kein „Hörspiel“ … Assoziative Bilder, abgestimmt auf die Musik, benötigen keinen Erzähler, sondern nur ein wissendes, interpretationsfähiges, aufmerksames Publikum.

Technik im Sinne der Ars, kreativ genutzt durch La Fura dels Baus, hundertprozentig abgestimmt auf einen ganz hervorragend ausgewählten Klangteppich, verwoben zu einer Wolke wie in alten Zeiten, auf die gleich zum Auftakt die VIII. Bruckners (Ur-Wolke 79) hinwies. Ganz gezielt auch sonst die Musikauswahl: Richard Strauss war dabei an seinem Todestag ebenso präsent wie der volksmusikaffine Gustav Mahler.

Der Einsatz der Aperschnalzer zu dessen Musik war ganz im Sinne Mahlers orchestraler Klangexperimente. Bei den „Zeitgenossen“ hätte Bruckner allerdings sicher seinen Richard aus Bayreuth vermisst. Bei der Umsetzung wurden angenehme Erinnerungen an die Musiktheater-Eröffnung wach, Bild-Zitate wie das Rad (damals bei Hoffers Carmina-Wolke 1991) sorgten für ein weiteres willkommenes Déjà-vu, so wie bei der Konzertnacht der Ars bei der tollen „Symphonie Fantastique“, wo man gelungen an Bilder der Titus-Leber-Verfilmung erinnert wurde.
Äußerst angenehm beim Wolkenfinale: das wirklich musiksynchrone, unvermeidliche, imposante Feuerwerk. Mahlers I. „Titan“ konnte sich dabei wunderbar durchsetzen …

Manfred Pilsz, per E-Mail

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Artikel 11. September 2018 - 20:02 Uhr
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