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Die Verstaatlichung der Kinder

Nichts Schlimmeres könnte uns passieren, als sogenannte „Experten“ über Bildungsreformen entscheiden zu lassen, wie der Generalsekretär der Industriellenvereinigung fordert.

Wer behauptet, „eine derartige Arbeitsgruppe agiert nach sachlichen Kriterien“, irrt entweder, oder – wahrscheinlicher – er wünscht sich, dass genau die von den meisten „Bildungsexperten“ vertretene ideologische Position sich durchsetzt: Gesamtschule, Ganztagsschule, zweites verpflichtendes Kindergartenjahr.

All das dient ausschließlich dazu, die Mütter möglichst bruchlos sogleich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern (Marke „DDR“?) und ihnen die Wahlfreiheit zu nehmen, sich länger der wichtigsten Aufgabe der Welt zu widmen: der Erziehung ihrer Kinder. Das gelingt nämlich Müttern meistens besser als staatlichen Institutionen – also Hausverstand und „Mutter“witz, statt der „Verstaatlichung des Kindes“ und des Produktivitätsdrucks auf die Mutter. Papst Franziskus mit seiner Warnung vor der „Vergötzung des Geldes“ lässt grüßen!


Univ.-Prof. Dr. Heinz Keinert, LL.M., Linz

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Artikel 28. November 2013 - 22:15 Uhr
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