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Ried: Gludovatz-Absage ist fast so schlimm wie der Abstieg

Was das "Nein" des Trainers über die aktuelle Situation bei der SV Ried aussagt. Ein Kommentar von OÖN-Sportredakteur Harald Bartl:

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Paul Gludovatz Bild: GEORG HOCHMUTH (APA)

Wenn ein Ehrenmann wie Paul Gludovatz seinem Herzensverein SV Guntamatic Ried einen Korb gibt, dann weiß wohl wirklich auch der Letzte, wie schlimm es um den Verein bestellt ist. Vor allem, wenn man das Innenleben des Rieder Erfolgstrainers kennt.

„Gludo“ brennt noch immer darauf, einen Klub zu trainieren, noch einmal an alte Zeiten anschließen zu können. Natürlich hätte es ihn gereizt, ein letztes Mal „Ja“ zu sagen.

Aber er kennt auch die Ried-Interna wie kein Zweiter. Er weiß, wie es hinter den Kulissen zugeht und wie schmutzig gespielt wurde und wird.

Dazu die halbherzige Anfrage am Montag von Rieds Sportdirektor Fränky Schiemer, der am Tag davor mit Frenkie Schinkels durch das Rieder Trainingszentrum spaziert war, ehe Gludovatz erst danach angerufen wurde. Das schmerzt. Und es ist ein Spiegelbild dessen, wie in Ried gearbeitet wird. Die Absage von „Sir Paul“ verdeutlicht vor allem: Das hat nichts mehr mit der SV Ried von einst zu tun.

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Artikel Harald Bartl 18. April 2018 - 11:32 Uhr
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