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Ausgeräumt

Es ist ein Sinnbild für das politische Vermächtnis Karl-Heinz Grassers: die ehemalige Finanzlandesdirektion in der Linzer Zollamtstraße. Seit Mitte 2008 steht das Gebäude großteils leer und kostet die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG, also dem Staat) viel Geld, weil die Finanz in den Terminal Tower übersiedeln musste. Derzeit versucht die BIG, das Gebäude loszuwerden, weil sie keinen Nachmieter findet. Ähnliches passierte mit zwei weiteren BIG-Gebäuden in Linz und anderen ehemals staatlich genutzten Objekten in Wien.

In Grassers Amtszeit wurden öffentliche Gebäude ausgeräumt, Private kassieren nun die Mieten in Millionenhöhe. Grundsätzlich soll man über Umsiedlungen diskutieren, wenn mehr Fläche benötigt und bessere (aber auch teurere) bezogen wird.

Bitter ist, dass diese Transaktionen unter dubiosen Umständen abliefen. Die Justiz muss endlich klären, ob Grasser und sein privates Netzwerk nicht nur Gebäude, sondern auch Kassen ausgeräumt haben.

Im Fall des Linzer Terminal Tower, der nur ein Teil des Grasser-Komplexes ist, sollte angesichts der jüngsten Entwicklungen eine Entscheidung über Anklage oder Einstellung des Verfahrens rasch fallen.

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Artikel Alexander Zens 14. November 2011 - 00:04 Uhr
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