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Weingut Dürnberg – das Weintrio

Sie hören auf Christoph, Matthias und Georg und zusammen bilden sie ein starkes Trio, welches dem Weinviertler Wein neben anderen Top Winzern Flügel verleiht: die Drei vom Falkensteiner Weingut Dürnberg.

Das Dürnberger Trio, von links: Georg Klein, Christoph Körner und Matthias Marchesani Bild: Weingut Dürnberg

Christoph Körner hat schon seit Jahrzehnen mit dem Weinbau zu tun und ist der Gründer von Dürnberg. Er ist beinahe mit jedem Rebstock per Du und er hat die Qualitätskette von Boden, Klima, Lagen im kleinen Finger.

Mit großer Akribie verfolgt er ein gemeinsames Ziel: die Typizität der Falkensteiner Lagen und Klimaeinflüsse ins Glas zu bringen. Matthias Marchesani ist an sich ausgebildeter Tourismus Profi und hat wohl seine Liebe zum Wein während seiner Ausbildungszeit entdeckt. Ständig auf Achse, ist er für den Vertrieb der feinen Weine zuständig. Wenn er nicht gerade zu Hause den Kochlöffel schwingt, holt er sich auch gerne am Wirtshaustisch manches Feedback.

Der Dritte im Bunde, Georg Klein kommt ursprünglich aus der Finanzwirtschaft, verfügt über bäuerliche Gene und hat zurück zur Natur gefunden. Die Arbeit im Weingarten oder im Keller ist dem ausgebildeten Weinakademiker nicht fremd, zusätzlich macht er sich im Marketing und im kaufmännischen Bereich nützlich.

Das Produktangebot der drei Falkensteiner erstreckt sich vom frisch-fruchten Aperitif Sekt über die DAC Klassik Linie bis zu den Reserve Weinen, da speziell mit Veltliner und den Burgundersorten. Letztere Produkte zeichnen sich durch eine kraftvolle Eleganz aus, bedingt durch die monatelange Lagerung auf der Feinhefe. Ansprechend und attraktiv ist zudem in diesem Segment die Etikettengestaltung: dieses zeigt einen Auszug aus dem Weingesetzbuch aus dem Jahr 1309. Das sich die Produktion von hochwertigem Rotwein in Österreich immer mehr nach Norden verlagert beweist das Trio mit dem Pinot Noir Reserve und speziell dem würzig-fruchtigen St. Laurent.

Finesse und Eleganz zeigt diese „Österreichische Burgundersorte“ nachdem der Weine 14 Monate in französischen Eichfässern verbracht hat. Und wer dann noch dem speziellen Genuss auf der Spur ist, der sollte die Falkensteiner Schmittn aufsuchen. Der gemütliche Heurige in der alten Schmiede wird von Christoph Körners Gattin Christiane geführt und ist sowas wie die kulinarische Außenstelle von Dürnberg.  Mehr regionaler Genuss geht aber nicht!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Artikel Hans Stoll 14. Oktober 2018 - 15:04 Uhr
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