Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Montag, 23. Juli 2018, 00:29 Uhr

Linz: 18°C Ort wählen »
 
Montag, 23. Juli 2018, 00:29 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Blogs  > Was Linz isst ...

Das Gastro-Imperium des Thomas Altendorfer

15 Lokale an elf Standorten und 170 Mitarbeiter. Das ist die unternehmerische Bilanz des Gastronomen Thomas Altendorfer. Am Dienstag eröffnete der Grieskirchner sein neues „Ox“ in der PlusCity in Pasching offiziell.

Thomas Altendorfer vor seinem neuen „Ox“ in der PlusCity Bild: haas

Im „Soft Opening“ hat es seit vier Wochen offen. Wie die anderen „Oxen“ im Starmovie in Steyr und in Wels ist es den Steaks (und in Pasching den Sushis) gewidmet. Ein viertes Ox wird Anfang November im Starmovie Ried zurückübernommen.

Was den unermüdlichen 50-Jährigen motiviert? „Ich bin eben ein Wirt“, sagt er. Dies ist er freilich mit Gattin Petra, die in den zahlreichen Lokalen mit im Boot ist, darunter das Herberstein, die Schlossbrasserie und das Café Central in Linz, das Kinski in Lambach, die Mangelburg, die Alm und das Maxime in Grieskirchen und etwa das Sugarfree in Ried. Auch einige Partner sind je nach Lokal mit dabei. Doch Altendorfer steht in der Auslage.

„Ich habe und hatte alles vom Zwei-Hauben-Lokal bis zum Barschuppen“, sagt der Unternehmer, der eigentlich ein Mühlviertler ist. Er stammt aus Lembach und der Lembacher Hof ist in der Familie. Bruder Edi Altendorfer betreibt das Gastro-Beratungsunternehmen Netzwerkgruppe und die Lokale Paul´s und Stadtliebe in Linz.

Neues anzupacken liegt Thomas Altendorfer  im Blut, sagt er, und bauen liebt er. Doch eigentlich hätte es heuer ein Badehaus sein sollen. Das ist kein neues Lokal, sondern entsteht ganz privat. Tochter Valentina (8) schwimmt gerne. Da Altendorfers in Grieskirchen keinen Pool im Garten haben, wurde kurzerhand ein Nachbargrundstück angekauft, auf dem ein Hallenbad entstehen wird. So ganz nebenbei wird auch eine Garage gebaut. „Schließlich habe ich mehr als zwei Autos“, sagt der bekennende Autofan, der etwa auch in einem Maserati gesehen wird. Zum PS-trächtigen Hobby dürfte auch das neue Ox passen. Denn die Frequenz dort  übertreffe seine Erwartungen bei weitem, sagt Altendorfer.  Das neue Ox hat 180 Sitzplätze auf 320 Quadratmeter. Freitag und Samstag gibt es speziell für Kinogeher Steaks bis 24 Uhr und dazu einen Cocktail gratis. Mittagessen mit Suppe und Salat gibt es um um 8,90 Euro. Wer so richtig in Fleisch schwelgen will, nimmt Chateaubriand für zwei um 65,50 Euro. Sonntags wird von 10:30 bis 14 Uhr um 23,50 Euro bei einem Sekt-Brunch geschlemmt.

Das Altendorfer bei der Ausschreibung der Gastro des Musiktheaters nicht zum Zug gekommen ist , schmerze ihn heute nicht mehr, sagt er. Schließlich machen die Oxen mindestens so viel Spaß und  das Jammern sei seine Sache nicht.

Kommentare anzeigen »
Artikel Karin Haas 05. Oktober 2016 - 06:30 Uhr
Mehr Was Linz isst ...

Florierendes Lokal verkauft: „Wollte nie Wirt sein“

„Ich wollte nie Wirt sein“, sagt Heinz Lehninger. Der Kommunikationsexperte und Liebhaber von ...

Dieses Kochbuch schreibt Geschichte

Viele Jahre stand der Schmöker unbeachtet auf Bücherregalen in Linz, Gmunden und Timelkam.

Der Trick des besten Kochs

… von Kärnten. Hubert Wallner ist aber ein „halber Oberösterreicher“.

Schlecken, beißen oder löffeln?

Es ist eine Frage des Geschmacks, über den sich bekanntlich nicht streiten lässt.

Italienische Delikatessen neu in Linz

Für manche war es eine Hiobsbotschaft, die sich letztlich als Glücksfall herausstellte.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS