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Blaues Wunder

Forellen gibt es unschlagbar frisch zu kaufen, weil sie aus heimischen Teichen kommen. Und sie sind perfekt für die schnelle Küche.

Als saftiges Filet in der Salzkruste, als Carpaccio, Tatar, gefüllt mit Bärlauch oder als noblen Burger. Forellen gehören zu den lachsartigen Fischen. Zu den beliebtesten gehören die Regenbogenforellen. Kaufen Sie die Fische erst am Tag der Zubereitung und waschen Sie sie nur kurz unter kaltem Wasser ab - liegen sie zu lange im Wasser verlieren sie ihr feines Aroma.

Sanft gegart: Probieren Sie meine Variante der Zubereitung bei 70 Grad. Dabei bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Forellen erhalten und die Filets sind unglaublich saftig, zart und die Zubereitung ist kinderleicht. Feurig und interessant sind die asiatischen Gewürze dazu.

Zutaten

4 Forellenfilets( ohne Haut,ohne Gräten)

2 Eßl weiche Butter

Salz,Pfeffer

20g Ingwer

2 Knoblauchzehen

500g Babyspinat

1 Chilischote

6 Eßl Sojasauce

1 Eßl Mirin

3 Eßl Zitronensaft

1 Eßl Zucker

2 Eßl Sesamöl

2 Eßl Pflanzenöl

Zubereitung:

Einen flachen Teller mit 1 Eßl Butter bestreichen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Die Forellenfilets mit der Hautseite nach unten auf den Teller legen. Mit Frischhaltefolie bedecken, dabei die Folie stramm ziehen und unter den Tellerrand zusammenziehen. Im vorgeheizten Backofen bei 80 Grad Umluft auf der mittleren Einschubleiste ca. 15-20 Minuten garen. Inzwischen Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Spinat putzen, waschen und trocken schleudern. Chili fein hacken. Die restliche Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen.Chili,4 Eßl Sojasauce, Mirin, Zitronensaft und Zucker dazugeben und warm halten. Öl und Sesam in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Ingwer darin dünsten. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Mit Pfeffer und Sojasauce würzen. Die Fischfilets mit dem Spinat auf Tellern anrichten und mit der Sauce beträufelt servieren. Schöne Fastenzeit!

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Artikel Erich Lukas 18. Februar 2015 - 16:08 Uhr
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