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So entsteht eine Traumrobe für eine Starpianistin

Ich durfte kürzlich wieder ein Outfit für die Starpianistin Maki Namekawa entwerfen.

Gottfried Birklbauer

Bild: Lafferentz

Ein Kimono für eine Pianistin bedarf vieler Überlegungen, denn er soll in erster Linie die Musikkünstlerin optisch untermalen, ohne zu stark in den Vordergrund zu rücken.

Weiters soll die Bewegungsfreiheit der Künstlerin auf keinen Fall einschränkt werden. Es passierte schon einmal, so erzählte Maki mir, dass sie mit einem Kimonoärmel bei der Lehne des Hockers beim Spielen einfädelte. Nun probieren wir immer im Atelier bei den Anproben vor Spiegel, ob alles problemlos funktioniert.

Wichtig ist auch, dass die Publikumsansicht, in diesem Fall seitlich rechts, optimal aussieht. Um die Modernität des Outfits zu erzielen verwendete ich patiniertes Leder für Kragen und Schärpe. Allerdings darf der Kragen nicht zu hoch sein, denn das würde die Konzentration der Pianisten einschränken. Damit die Handgelenke auch wärmend geschont bleiben, fertigten wir zusätzlich Jersey-Ärmelstutzen an, was sich beim Probespiel als nützlich herausstellte.

Der Kimono ist knielang und dazu trägt Maki schmale Hosen und Velour-Lederstiefel, das alles unterstreicht die Virtuosität der Pianistin. Egal in welchem Konzertsaal sie auf der Welt spielt - die japanische Wurzeln und der kosmopolitische Einfluss sind unübersehbar. Gemeinsam konnten wir eine Kreation verwirklichen, die mehr als Arbeitskleidung ist!

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Artikel Gottfried Birklbauer 07. November 2018 - 06:00 Uhr
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