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Zum Lob der Patronin

Feines Händel-Programm der Wiener Akademie.

Zum Lob der Patronin

Dirigent Martin Haselböck Bild: Winkler

In der Sonntagsmatinee präsentierte die Wiener Akademie unter Martin Haselböck im Brucknerhaus ein perfekt auf die vorweihnachtliche Zeit abgestimmtes Händel-Programm. Im Zentrum die "Ode for St. Cecilia’s Day", mit der Händel eine in England besonders intensiv gelebte Tradition der Verehrung der Patronin der Kirchenmusik aufgriff. Gemeinsam mit dem von Johannes Prinz studierten Wiener Singverein, den beiden akkurat agierenden Solisten – Sunhae Im (Sopran) und Samuel Boden (Tenor) – und den Solisten der Wiener Akademie gelang eine höchst beeindruckende und stimmige Wiedergabe von Händels Lob an die Musik.

Im ersten Teil widmete sich Martin Haselböck den Nummern 1 und 4 der sechs Orgelkonzerte aus op. 4 und präsentierte dabei eines der "Features" der neuen Brucknerhausorgel: nämlich, dass das Instrument in den für Barockmusik idealen Registern automatisch einen Halbton nach unten transponieren kann, um so zur tieferen Stimmung historischer Instrumente zu passen. Auch Händel hat diese Konzerte auf einer großen Orgel gespielt – dementsprechend auch die Klangvielfalt, die Haselböck weidlich und virtuos ausnutzte. Dazwischen zwei Sopranarien mit solistischer Trompete – hervorragend Siegfried J. Koch –, die die Disposition der Cäcilienkantate fein vorwegnahmen.

Fazit: Ein absolut stimmiges Programm, ebenso beeindruckend wie klangprächtig umgesetzt.

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Artikel Michael Wruss 17. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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