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Von Wien bis Indien in Hellmonsödt

Die Galerie Artemons zeigt zwei sehenswerte Ausstellungen.

Von Wien bis Indien in Hellmonsödt

Sabrina Horak malt Menschenmengen auf Holz Bild: oön/est

Das Artemons in Hellmonsödt zeigt zwei sehenswerte Ausstellungen: „k/haus 18 – Malerei der Gegenwart“, die den Vertretern des Künstlerhauses Wien gewidmet ist, und „War Zone“, in der anhand von vier ausgewählten Vertretern Entwicklungen in der indischen Gegenwartskunst gezeigt werden.

Die Künstlerhaus-Ausstellung spannt einen Bogen innerhalb der zeitgenössischen österreichischen Kunst und präsentiert diese einmal mehr als „weites Feld“. Von abstrakter bis hin zu figurativer Malerei, von jungen bis hin zu nicht mehr ganz jungen Künstlerinnen und Künstlern sind verschiedenste Positionen zu finden. Um nur einige zu nennen: Heinz Göbel zeigt auratische Landschaften, Dietmar Brehm von kräftiger Farbe und reduzierter Form und Schrift geprägte Mischtechniken, Adam Bota unter anderem eine realistisch anmutende, aber doch provokant nachlässig gemalte Kriegsszene. Die 29-jährige Niederösterreicherin Sabrina Horak bringt mit ihren auf Holz gemalten Menschenmengen frischen Wind. Mit ihren mysteriösen blauen „Wassergeistern“ erregt auch die gebürtige Bulgarin Juliana Do Aufmerksamkeit. Der in Wien geborene Stylianos Schicho beeindruckt mit seinen hervorragenden Arbeiten, die sich auf halbvermummte Gesichter konzentrieren und eine unheimliche Atmosphäre der Paranoia erzeugen.

Artemons-Direktor Herwig Dunzendorfer ist es gelungen, über seine persönliche Verbundenheit mit Indien vier Künstler nach Hellmonsödt zu bringen.

Gemeinsam ist ihnen die Auseinandersetzung mit Krieg, Gewalt und Terror. T.V. Santosh, Jagannath Panda, Probir Gupta und Aditya Pande sind keine No-Names. Ihre Arbeitsweisen sind sehr unterschiedlich, was die Ausstellung umso spannender macht.

Geöffnet So 10-18 Uhr, 0699/16 68 88 81; www.artemons.at

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Artikel Sarah Estermann 11. Oktober 2012 - 00:04 Uhr
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