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Studierende der Bruckner-Uni protestieren

Die Studierenden der Bruckner-Uni in Linz fürchten eine Verschlechterung in der Ausbildung und sehen den internationalen Erfolg und guten Ruf der Universität gefährdet, weil die ÖVP/FPÖ-Landesregierung Kürzungen im Kulturbereich von rund fünf Millionen Euro plant.

Studierende der Bruckner-Uni protestieren

Studierende der Bruckner-Uni Bild: ABPU

Dadurch drohen auch der Bruckner-Uni Einsparungen von zirka 400.000 Euro. "Bereits jetzt musste die Bruckner Privatuniversität mit dem verhältnismäßig kleinsten Budget der fünf österreichischen Universitäten für Musik und darstellende Kunst auskommen", sagt Jakob Kajetan Hofbauer von der Studierendenvertretung. Weitere Einschnitte im Budget wären "aus Sicht der Studierenden katastrophal." Um ihre Sorgen zu äußern schließen die Studierenden sich auch der Demonstration der Initiative "Kulturland retten" an.

Kunst unterstützen

"Bei den Diskussionen um Budgets wird schlichtweg vergessen, was Kunstschaffende leisten", sagt Hofbauer. "Einstiegsgagen für junge Künstlerinnen und Künstler in Theatern und Orchestern liegen auf der Höhe eines Hilfsarbeitergehalts. Seit Jahren wird Kunst und Kultur nur durch die (Selbst-)Ausbeutung der Kunstschaffenden ermöglicht, das muss sich durch massive Investitionen in die Ausbildung und den Kunstbetrieb ändern."

Kunst und Bildung bewahren und stiften die (Ober)Österreichische kulturelle Identität, entwickeln diese weiter und ermöglichen Kommunikation, Reflexion, Vision, Integration, ein Zusammenfinden und die Verfeinerung des Umgangs miteinander: "In diesem Sinn muss jeder Mensch, der sich in diesem Land der Kultur und der Bildung widmet, bestmögliche Unterstützung erfahren."

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Artikel 24. November 2017 - 00:04 Uhr
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