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Nestroy-Preise: Produktion des Linzer Theater Phönix nominiert

Für die österreichischen Theaterpreise "Nestroy" ist "Ein Sommernachtstraum oder Badewannengriffe im Preisvergleich" von Kurt Palm, eine Inszenierung des Linzer Theater Phönix, in der Kategorie "beste Bundesländeraufführung" nominiert.

Kurt Palm   Bild: Weihbold

Die Konkurrenten sind  "Der Auftrag: Dantons Tod"  vom Schauspielhaus Graz und "Maria Stuart" vom Stadttheater Klagenfurt.

Ansonsten ist das Nominierungsfeld (die bereits fest stehenden Preise nicht mitgezählt, Anm.)  heuer recht ausgeglichen:

Je sieben Nominierungen gehen an Burgtheater, Volkstheater und Theater in der Josefstadt.

Dabei sticht vor allem die "Wildente" in der Josefstadt heraus: Die Produktion in der Regie von Mateja Koleznik wurde neben Elmar Goerdens "Die Verdammten" ebendort und Jan Bosses "Die Welt im Rücken" am Akademietheater für den Regie-Preis nominiert. Darüber hinaus darf Gerti Drassl für ihre Rolle der Gina Ekdal auf den Preis als "Beste Schauspielerin" hoffen, Maresi Riegner, die als bester weiblicher Nachwuchs nominiert ist, spielte ebenfalls in der "Wildente".

Gleich fünfmal ist "Der Menschenfeind" aus dem Volkstheater nominiert - die Produktion konnte in den Kategorien "Beste Schauspielerin", "Bester Schauspieler","Bester Nachwuchs männlich" (Regisseur Felix Hafner, der allerdings nicht in der Regie_Kategorie nominiert ist) und gleich zweimal bei "Beste Nebenrolle" überzeugen.

In der Kategorie "Beste Schauspielerin" treten neben Gerti Drassl auch
Lina Beckmann als Rose Bernd in Hauptmanns "Rose Bernd" bei den Salzburger Festspielen,
Andrea Jonasson als Freifrau Sophie von Essenbeck in der Josefstadt-Produktion "Die Verdammten",
Evi Kehrstephan
als Célimène in Molieres "Der Menschenfeind" im Volkstheater und
Christiane von Poelnitz als Josephine Krüger in "Pension Schöller" und als Atossa in
"Die Perser" (Burgtheater und Akademietheater) an.

Das Burgtheater hat die Nase bei den Nominierungen zum "Besten Schauspieler" vorn. Hier konkurrieren Roland Koch als Philipp Klapproth in der "Pension Schöller" (Burgtheater),
Joachim Meyerhoff in "Die Welt im Rücken" (Akademietheater) und
Steven Scharf als John Proctor in Millers "Hexenjagd" (Burgtheater)
Lukas Holzhausen als Alceste in "Der Menschenfeind" (Volkstheater) und
Tobias Moretti als Jedermann bei den Salzburger Festspielen.

 

Die Verleihung findet am 13. November im Wiener Ronacher statt.

 

 

 

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Artikel nachrichten.at 02. Oktober 2017 - 12:20 Uhr
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