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Die Bestellfrist für das SommerKulturAbo ist am 27.4.2018 abgelaufen.

Theater Phönix (Wiener Straße 25, 4020 Linz)

28. Juni 2018 oder 4. Juli 2018

Die Kehrseite der Medaille
eine Komödie von Florian Zeller

» Inhalt und Mitwirkende

Patrick und Laurence haben sich getrennt! Ein Schock für ihre langjährigen Freunde Isabelle und Daniel. In einem schwachen Moment lädt Daniel Patrick und seine neue Freundin zum Essen ein, damit man sich ganz „ungezwungen“ kennenlernen kann. Bei Daniels Frau Isabelle läuten sofort die Alarmglocken. Was, wenn Daniel durch das junge Glück ebenfalls auf dumme Gedanken kommt? Doch sie besinnt sich auf die altbewährte Methode „sei deinen Freunden nah, sei deinen Feinden noch näher“ und stimmt dem Essen zu.

In „Die Kehrseite der Medaille“ wird der Zuschauer nicht nur Zeuge dessen, was gesprochen wird, sondern auch dessen, was gedacht wird. Florian Zeller entlarvt so in einer brillanten Komposition in bester französischer Komödientradition die Feinheiten der Manipulation.

Mit: Nadine Breitfuß, David Fuchs, Markus Hamele, Marion Reiser

Regie: Caroline Ghanipour | Bühne: Georg Lindorfer | Kostüme: Dido Victoria Sargent | Lichtgestaltung: Nico de Rooij | Dramaturgie: Silke Dörner

Theater in der Kulturfabrik Helfenberg (Rohrbacher Straße 7, 4184 Helfenberg)

27. Juli 2018 oder 8. August 2018

Liebesgeschichten und Heiratssachen
Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nestroy

» Inhalt und Mitwirkende

Dem neureichen Snob und ehemaligen Fleischselcher Florian Fett kommen keine Liebesgeschichten ins Haus – nur handfeste Heiratssachen, die ihm selber nutzen. Fetts weibliche Verwandten und ihre Freier sind jedoch wild entschlossen, romantisch auf ihre Kosten zu kommen, während das Schlitzohr Nebel eine reiche Braut ergattern will, um jeden Preis. Lügen, Intrigen und Missverständnisse: Das Chaos ist vorprogrammiert.

John F. Kutil inszeniert mit einem Team schlagfertiger KomödiantInnen eine von Nestroys virtuosesten Komödien: ein brillant doppelbödiger Theaterspaß um Liebe, Status und Geld.

Mit: Andreas Baumgartner, David Fuchs, Alexander Knaipp, Stefan Lasko, Werner Landsgesell, Sofie Pint, Sabrina Rupp, Manfred Stella, Brigitta Waschnig, Boris Fiala u.a.m. 

Inszenierung: John F. Kutil | Bühne: Roland Ploner | Kostüm: Richard Stockinger | Komposition: Boris Fiala | Licht: Johannes Rauter | Produktionsleitung: Gabriele Revertera und Elisabeth Wolkerstorfer | www.theaterinderkulturfabrik.at

KULTUR.PARK.TRAUN, Spinnerei (Obere Dorfstrasse 5, 4050 Traun)
Gastspiel Rabenhoftheater

3. August 2018 oder 4. August 2018

Holodrio
Die André Heller-Revue.

» Inhalt und Mitwirkende

Der feinnervige Gartenkünstler, Wunderrabbi und Pyrotechniker, der einst in Lissabon sein Vermögen angezündet hat, steht im Zentrum dieser Hommage. Das Gemeindbautheater erinnert in einer musikalisch-literarischen Revue auch an den "Eulenspiegel aus Wien", am Beginn seiner Verwandlungsreise.

Die Lieder und Texte des Wortmagiers, begnadeten Chansonniers, Bürgerschrecks, Wienerliedinterpreten und poetischen Querdenkers, stehen im Zentrum des Abends. Eine Würdigung des künstlerischen Schaffens eines Mannes, der einer der wichtigsten Protagonisten der goldenen Ära des Austrop war, der mit seinen Liedern und Texten zeitlose Preziosen geschaffen hat, und als Enfant terrible der frühen Jahre Glamour in den 1970er-Jahre-Mief Wiens brachte.

Thomas Gratzer und sein Team spannen mit poetisch-dichten szenischen Vignetten und vielen musikalischen Hits  André Hellers einen Bogen von den Nachkriegsjahren bis zur Gegenwart und verleihen seinem Werk mit neuen Arrangements große Aktualität und einen klaren authentischen Ton.

Oliver Welter, Frontman von Naked Lunch, bringt ihn mit starkem Rocktimbre und mit seiner Gitarre zum Klingen. Volksschauspieler Christoph Krutzler treibt ihn mit Tempo, Humor und Sensibilität für Sprache rhythmisch voran. Drag Queen Lucy McEvil vermag ihn zu verstärken – mit Glamour und mit lauten sowie leisen Tönen, wenn sie aus den Kindheitserinnerungen von André Heller jene Stellen vorliest, die uns nicht nur an das Österreich des "Herrn Karl" erinnern.

"Die wahren Abenteuer sind im Kopf", "A Zigeiner mecht´i sein", "Mein Freund Schnuckenack, der Zigeuner", "Guten Morgen Jean Harlow" und "Für immer jung" fetzen frisch und stark und frei von Pathos und dennoch vermögen die Lieder des André Heller auch zu ermahnen: "Man kann nur Lehren ziehen aus dem, was man nicht vergisst."

Mit: Christoph Krutzler, Lucy McEvil, Oliver Welter und Alf Peherstorfer

Regie: Thomas Gratzer | Ausstattung: Dominique Wiesbauer

TheaterSpectacel Wilhering (Linzer Straße 4, 4073 Wilhering)

entweder 17. Juli 2018

Signore Volpone und seine Erbschleicher
Eine Komödie von Ben Jonson / Stefan Zweig

» Inhalt und Mitwirkende

Signore Volpone ist Junggeselle. Er bewohnt in Venedig einen Palazzo und ist reich. Was heißt reich - stinkreich! Aber wem soll er nach seinem Tod sein Geld vererben? Er lässt die Nachricht verbreiten, dass er "im Sterben liegt" um Erbschleicher anzulocken. Und die Falle schnappt zu: rasch zappeln vier Opfer im Netz ihrer Gier. Volpone aber dreht den Spieß um und plündert sie im Gegenzug aus. Immer weiter treibt er mit Hilfe seines gewieften Dieners Mosca sein Spiel und genießt, wie sich die vermeintlichen Erben um seine Gunst raufen. Doch was nur ein übermütiger Spaß sein sollte, läuft rasch aus dem Ruder....

Ben Jonson war ein Zeitgenosse Shakespeares und erzählt in dieser temporeichen, turbulenten und bissigen Komödie, zu welchen Höhenflügen Menschen fähig sind,

um durch die Kunst der Verstellung ihre Gier zu befriedigen. Bei Signore Volpone erfahren Sie definitiv alles, was Sie schon immer übers Erbschleichen wissen wollten!

Mit: Günter Rainer (Volpone), Daniela Dett, Katharina Hofmann, Thomas Pohl, Peter Woy, Larius Phoulivong, Thomas Kolle, Lutz Zeidler, Christian Bauer, Manuel Klein

Regie: Joachim Rathke | Ausstattung: Kurt Pint

oder 15. August 2018

Indien
Eine Tragikomödie von Josef Hader und Alfred Dorfer

» Inhalt und Mitwirkende

Fellner und Bösel sind Wirtshausprüfer und üben ihren Beruf in diversen Landgasthäusern aus. Fellner ist Dauerredner, Bösel schweigsam. Ihre Interessen sind diametral verschieden, ihre Sympathie füreinander unterentwickelt, kurz: Sie können sich nicht ausstehen. Da sie beruflich aneinander gekettet sind, bleiben Konflikte nicht aus. Das Stück erzählt subtil und sehr komisch die Umwege einer wahrhaft holprigen Annäherung, die in einer großen Freundschaft endet.

Die Autoren Hader und Dorfer durchforsten die Seelen zweier Männer, die österreichischer nicht sein könnten: die hohe Kunst der Sprachlosigkeit, die Unfähigkeit, sich emotionell zu äußern; die Entschlossenheit, Konflikte nicht zu lösen. Erst am Ende, als Fellner schwer erkrankt, öffnen sich die beiden, obwohl längst schon miteinander verbunden. Die Hilflosigkeit dem Tod gegenüber und ihre Gespräche, die zärtlich-morbid versuchen, das Sterben zu beschreiben, gehören zu den eindrücklichsten Wortspenden österreichischer Literatur.

Mit: Joachim Rathke (Fellner), Martin Dreiling (Bösel), Franz Steinberger

Regie: Doris Happl

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Artikel 26. März 2018 - 12:56 Uhr
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