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Konsequenter Zeichner

Wolfgang Hemelmayr im Kulturquartier.

Hemelmayr

Ein Blatt Papier zum Raum gezeichnet: Hemelmayr im Kunstquartier Bild: gunn

Eine Linie ist eine Linie, ist eine Linie? Nicht unbedingt. Und schon gar nicht im Fall der Zeichnungen und Radierungen des oberösterreichischen Künstlers Wolfgang Hemelmayr. Bei seiner Ausstellung unter dem Titel "kopflastig" stellt Hemelmayr in der BV-Galerie im Linzer Kunstquartier schnell klar, dass eine Linie auch zum Raum werden kann. Dass sie sich in Verbindung mit anderen Linien zunächst zwar oberflächlich als Kopf darstellt, aber wiederum als kompakt definierte Masse eine an sich fast plane Papierfläche in die Dreidimensionalität öffnet.

Und nicht nur das: Die oft wie hineingehackt, wie hineinmodelliert in die Radierplatte wirkenden dünnen und dicken Striche, die sich zu Häuptern, auch zu Büsten, Figuren verdichten, repräsentieren zudem eine persönliche Aura: Haltung, Stolz, Würde, Kraft, Stärke.

Es gibt sie noch, diese puren Zeichner, denen es gelingt, über die schlichte Konsequenz ihrer virtuosen Arbeit zu magnetisieren. Ohne jedes Pipapo. Wolfgang Hemelmayr zählt dazu.

Kopflastig: bis 18. 12.; BV-OÖ (im Kulturquartier Ursulinenhof Linz) Mo–Fr 15–19; Sa/So 10–17 Uhr; bvoe.at

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Artikel Irene Gunnesch 07. Dezember 2013 - 00:04 Uhr
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