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Ein grüner Grantler zum 15. Geburtstag

Der Welser Verein Musicalwaves feiert sein halbrundes Jubiläum ab 14. 9. mit der Großproduktion "Shrek".

Esel, Shrek, Lord Farquaad, Prinzessin Fiona: Die legendären Figuren aus dem Film "Shrek", wie sie das Welser Musical zeigt. Bild:

Ich kann mich erinnern, als ob es gestern gewesen wäre. Ich habe gesagt: Die hat eine super Stimme. Da war sie gerade einmal 15 Jahre alt."

Mit "sie" meint Gabriele Mickla, Leiterin des Welser Vereins "Musicalwaves", die Grieskirchnerin Ina Regen, die mit Songs wie "Wie a Kind" als Sängerin erfolgreich ist. Die heute 33-Jährige war einer der vielen Schützlinge, die Mickla und ihr Profi-Team in Spiel, Tanz wie Gesang geschult haben. Und von denen viele später den Beruf Sänger oder Musicaldarsteller ergriffen haben.

Heuer feiert der Verein 15-Jahr-Jubiläum, der zahlreiche Konzerte und mehr als zehn Musicals von "Oliver" über "Honk" bis "Addams Family" realisiert hat. Das mit vielen jungen, lernenden Menschen.

Das Geschenk an Fans und Mitglieder zum "Halbrunden" ist das bisher in Österreich wenig gespielte Musical "Shrek" – nach dem gleichnamigen Disney-Kinohit. Premiere ist am 14. September.

"Es ist ein sehr lustiges, auch berührendes Stück und ein unglaublich abwechslungsreiches. Durch die vielen Figuren, die einem das gezeigte Märchenreich liefert, das ja schon im Film durch den Kakao gezogen wird", sagt Regisseur Andreas-Peter Landerl, seit 2013 im Verein dabei.

Ein Fest für Generationen

80 Kostüme wurden dafür angefertigt, jedes einzelne musste von Rechteinhaber Disney abgesegnet werden. 36 Darsteller hat Landerl zu dirigieren, die drei Generationen umfassen. So gibt es einen "kleinen" Shrek, der zeigt, warum der Oger ein zurückgezogener Grummler ist, den erst Prinzessin Fiona aus der Reserve locken kann. Den "Großen" spielt Christian Bogenschütz, nebenberuflich Bühnendarsteller und beim Verein "hängen geblieben". "Ich habe einen Workshop besucht, dann gleich noch einen. Inzwischen war ich eine Sekretärin, ein Entenpapa in ‚Honk’ und ein Untoter in ‚Addams’".

Und es war Mickla, die Bogenschütz bat, ob er sich überlegen könne, der grüne Shrek zu sein. "Am Anfang habe ich es mir überhaupt nicht vorstellen können, auch weil die Figur so populär ist. Später ist dann der Funke übergesprungen, weil es eine sehr interessante Aufgabe ist", sagt er. Gesangspädagogin Mickla und ihr Team beweisen eben Fingerspitzengefühl – nicht ohne die nötige Strenge. "Wir sind eine Disziplinschule für den Nachwuchs, aber alle, die dabei sind, sind es mit Haut und Haaren. Sie lieben es einfach!"

Info: 14. 9. (Premiere); 15./21. 9., 19.30 Uhr, 22. 9., 16 Uhr, im Stadttheater Wels, Karten: Raikas, im Netz: www.musicalwaves.at

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Artikel Nora Bruckmüller 14. September 2018 - 00:04 Uhr
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