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Ein Stück über die Brutalität der Schlepperei

WIEN. Im Wiener Theseustempel erlebte Paulus Hochgatterers Flüchtlingsdrama „fly ganymed“ seine Uraufführung: ein theatralisches Ereignis.

Ein Stück über die Brutalität der Schlepperei

Bezaubernde Puppe Bild: H. Wimmer

Vor zwei Jahren startete die Gruppe „Wenn es so weit ist“ um Regisseurin Jacqueline Kornmüller und Schauspieler Peter Wolf das Projekt „Ganymed Boarding“. Autoren und Autorinnen schrieben Texte zu Gemälden im Kunsthistorischen Museum, darstellende Künstler setzten diese literarischen Bildassoziationen performativ um. Dann wurde die produktive Zusammenarbeit mit Paulus Hochgatterer und dem Puppenspieler Nikolaus Habjan fortgesetzt.

Hochgatterer montierte ein Flüchtlingsdrama rund um einen Buben, der in einem LKW westwärts transportiert wird. Peter Wolf spielt den LKW-Fahrer, Franziska Singer ein zugestiegenes Mädchen, dann tauchen Grenzbeamte (Jawid Nagafi, Pjeter Logoreci) und eine Sozialarbeiterin (Martina Stilp) auf. Der Bub wird von einer von Habjan geführten Puppe gespielt, der in Zwiesprache mit seinem Großvater (Joachim Bißmeier in einem tontechnisch schlechten Zuspielvideo) steht. Die Darstellung durch die Puppe ist die halbe Miete dieser ziemlich beeindruckenden Produktion.

„Fly ganymed“: Theaterstück von Paulus Hochgatterer, Theseustempel im Wiener Volksgarten (bis 14. 10.), www.wennessoweitist.com

OÖN Bewertung:

 

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Artikel Reinhold Reiterer 08. September 2012 - 00:04 Uhr
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