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Die Brucknertage überwinden Grenzen

Von 11. bis 19. August steht Anton Bruckners "Siebte" im Stift St. Florian im Mittelpunkt.

Die Brucknertage überwinden Grenzen

Brucknertage-Intendant Matthias Giesen dirigiert Bruckners Messe Nr. 1. Bild: (Brucknertage)

"Es geht um das Überwinden von Grenzen", bringt Intendant Matthias Giesen auf den Punkt, worauf sich das Publikum der Brucknertage St. Florian bei deren 21. Ausgabe unter dem Motto "Der Triumph über Raum und Zeit" freuen darf. Überschreiten lässt sich sogar die Grenze zur virtuellen Welt: Bruckners "Fünfte", im Vorjahr in der Stiftsbasilika aufgeführt, lädt mit Virtual-Reality-Brille zum Eintauchen in ein inversives 360-Grad-Raumklang-Erlebnis. Der Selbstversuch bestätigt: Mit Brille wandelt man umhüllt von einer Klangwolke inmitten der Musiker und der Stiftsbasilika (siehe unten).

Grenzen überwindende "Siebte": 1884 in Leipzig erfolgreich uraufgeführt, bescherte seine "Siebte" dem damals 60-jährigen Bruckner europaweite Anerkennung. Grenzen überwand sein Werk nicht nur geografisch: "Das längste Thema im ersten Satz hebt das Zeitgefühl auf", sagt Giesen, zu erleben mit dem Altomonte Orchester unter Rémy Ballot (17. 8.) und auf zwei Klavieren mit Dora Deliyska und dem Freistädter Elias Gillesberger, Jahrgang 1997 (16. 8.).

Die Jugend gibt den Ton an: Mit dem Grieskirchner Jürgen Leitner als Solo-Schlagwerker im Eröffnungskonzert stellt sich ein weiteres heimisches Talent vor (12. 8.). Auf die Jugend wartet tags zuvor das Kinder-Mitmachtheater "Anton, auf der Spur nach der Sieben!" von Victoria Wall (Regie) und Stiliana Popova (Musik) mit dem Pappalatur Chor der Musikschule Enns/St. Florian. Giesen: "Diesen Schwerpunkt möchten wir fortsetzen. Das Publikum hat sich in den vergangenen Jahren verjüngt." Auch das Altomonte Orchester bereichern viele junge Talente, "die wiederum ihre Freunde ins Konzert bringen".

Die Brucknertage überwinden Grenzen

Der Grieskirchner Jürgen Leitner spielt beim Eröffnungskonzert.

Internationale Orgelnacht: Konventionelle Grenzen sprengt die vierte Orgelnacht in der mit Liegestühlen bestückten Stiftsbasilika. "Fünf Organisten aus aller Welt spielen Werke, die man sonst auf der Orgel nicht hören kann."

Karten: 0732 / 77 52 30 (LIVA-Service Center im Brucknerhaus), Programm: brucknertage.at

 

Bruckner mit VR-Brille

Bruckners "Fünfte" spielte das St. Florianer Altomonte Orchester unter Rémy Ballot am 18. 8. 2017 in der Stiftsbasilika. Die Wiener Firma Bellevue Virtual Media schnitt das Konzert mit 360°-Virtuel Reality (VR)-Kameras mit. In Kooperation mit der Firma Hartlauer gibt es das 90-minütige Video „The Bruckner VR Experience“ , zu sehen mit VR-Brillen, ab Juni zum Download (15 €) bei hartlauer.at, Infos: bellevuevirtualmedia.com

 

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Artikel Karin Schütze 04. Mai 2018 - 00:04 Uhr
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