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Dialekt: „Zwischen dem FM4- und dem Ö3-Stuhl“

In das Programm der großen Radiosender hat es die Dialektmusik noch kaum geschafft. „Neue Gruppen werden zwar vorgestellt, deren Lieder kommen aber nicht auf Rotation, werden also nicht regelmäßig gespielt“, sagt Christian Wagner, Chef von Eiffelbaum Records, einem Label für Mundart-Musik. So gibt es etwa bei Life Radio eine „Made in Austria“-Schiene am Sonntagabend. Dort wird laut Josef Winklmayr, Leiter der Musikredaktion, auch Dialektmusik aus ganz Österreich gespielt. Im Normalprogramm käme dies allerdings weniger vor.

„Die Bands sitzen stilistisch meist zwischen dem FM4- und dem Ö3-Stuhl“, sagt Wagner. Mit dem Ergebnis, dass sie nirgendwo gespielt werden. Die betroffenen Bands gehen kritisch mit den Radiomachern um. Es fehle „der Mut, selbstständig zu handeln, ohne zu fürchten, einen Werbepartner zu vergraulen oder ein Promille an Quote zu verlieren“, sagen Rastafahnda. Für Wolfgang Essmayr stecken die Radiomacher noch in dem „Irrtum, dass alles international, glatt und angepasst“ sein müsse.

Label-Chef Wagner hofft, dass etwa Lukas Plöchl mit seiner Bekanntheit „die Türen auch für andere Dialektmusiker öffnen kann“. Winklmayr will gar nicht ausschließen, dass Dialektmusik in Zukunft ins reguläre Programm von Life Radio übernommen wird: „Das Programm wirkt dadurch frischer. Und bei unseren Zuhörern kommt das sehr gut an.“

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Artikel 22. Februar 2011 - 00:04 Uhr
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