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Der Mythos des Schädels, künstlerisch betrachtet

19 Künstler zeigen ab 15. September ihre Werke zum Thema in der Kirchschlager Stiftervilla

Der Mythos des Schädels, künstlerisch betrachtet

Initiator W. Gschwandtner (Spaun) Bild:

Dem vielfältigen Thema rund um den menschlichen Schädel widmet sich eine Ausstellung der Kulturinitiative "Narrenschyff" ab 15. September in der Stiftervilla in Kirchschlag.

"Insgesamt 19 Künstler und Künstlerinnen aus den verschiedensten Richtungen, wie Malerei, Bildhauerei, Archäologie und Literatur, lieferten aus ihrem speziellen Blickwinkel Beiträge zu dieser ethnologisch vielschichtigen Themenstellung", sagt Initiator Walter Gschwandtner (62), selbst seit Jahren international anerkannter Künstler auf dem Gebiet der textilen Plastiken. Seine Werke sind nicht nur in Oberösterreich, sondern auch in Moskau, Perth (Australien) oder Hongkong zu sehen gewesen.

"Mein Ziel der Ausstellung als Initiator war, aus den Werken von Kollegen und Kolleginnen jene zu finden, die dieses spezielle Thema bereits in ihren Werken umgesetzt haben", sagt Gschwandtner, der seit 1979 seine Ateliers in Leonding und Rufling betreibt. Eine Facette der Ausstellung ist auch der bisher ungeklärte Mord an OÖN-Redakteur Günther Schädel, der im Februar 1988 mit einem Kopfschuss in Linz getötet worden war: "Alina Staicu aus Rumänien hat diesen Fall in drei Acrylbildern bearbeitet, einen literarischen Text dazu gibt es von dem Autor Herbert Stöger aus Linz", sagt Gschwandter.

Info: Eröffnung: 15. 9., 15 Uhr, bis 30. 9.; Sa./So.: 14–18 Uhr; Eintritt frei! Bei der Vernissage spricht Theologe/Altphilologe Andreas Krenn zum Thema "Schädel – Angesicht der Ewigkeit – Altes Wissen aus der hebräisch- jüdischen Tradition"

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Artikel 14. September 2018 - 11:54 Uhr
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