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Der Dobuschido vom Arsch der Welt

Der Dobuschido vom Arsch der Welt

In diesem Film kommt keiner gut weg: Dobuschido, Bushido, Heller, Watzolutionist Bild: qujOchÖ

„Meine Raps sind aus allerbestem Reim / politische Gegner erstick‘ ich damit im Keim.“ Die kleine runde Figur, die so forsch provoziert, hat nicht nur dasselbe Gesicht wie der Linzer Bürgermeister, sie heißt auch so ähnlich wie Franz Dobusch: Dobuschido.

Bekannt ist das im Southpark-Stil animierte Männchen schon seit 2005. Damals ging es Schlag auf Schlag: Rapper Bushido wurde in Linz verhaftet, daraufhin bezeichnete das Nachrichtenmagazin Spiegel die Stadt als „Arsch der Welt“, und mitten hinein in die Aufregung schickte das Linzer Künstlerkollektiv qujOchÖ sein Internet-Video vom „Dobuschido“, in dem der Linzer Bürgermeister rappend seine Stadt verteidigte.

Vier Jahre und hunderttausende Klicks später, aber immer noch respektlos, feiert beim Crossing Europe „Dobuschido – Der Film“ Weltpremiere (Mi., 16 Uhr, Fr., 20 Uhr).

„Im Film kämpft Dobuschido um ,street credibility‘, also Glaubwürdigkeit – in Politik, HipHop und Leben“, berichtet Mitentwickler Andre Zogholy. In den Rap-Battle gegen den roten Dobuschido werfen sich Linz-bekannte Größen wie der schwarze Vize Watzolutionist, 09-Intendant Martin Heller, Barde Rik, Kulturhauptstadtbotschafter Hubert von Goisern... nicht ganz freiwillig, versteht sich.

60 Minuten soll das Werk dauern, an dessen Fertigstellung bis zur Kinopremiere noch eifrig gebastelt wird. Bis dahin wurde Dobuschido bereits kopiert: „Die junge ÖVP wollte damit den Bürgermeister schlechtmachen“, erzählt Zogholy und verspricht Ausgeglichenheit: „Bei uns im Film kommt eigentlich keiner gut weg.“

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Artikel Von Julia Evers 21. April 2009 - 00:04 Uhr
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