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"Den Jungen fehlt das Interesse und das Kleingeld"

Seit 1991 gibt es die bekannte und auf moderne Kunst spezialsierte Galerie Thiele in Linz. Ende des Jahres wird Betreiber Markus Thiele die Galerie schließen. Warum er sich zu diesem Schritt entschlossen hat, erklärt er im OÖN-Gespräch.

11 Kommentare Silvia Nagl 14. Oktober 2014 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
barzahler (5196) 16.10.2014 10:38 Uhr
Mode ?

Kleidermode, Schuhmode, "Peckmode" etc. wird zunehmend über Promis vermarktet. Die Klassiker unter den Künstlern sind ohnehin nur in Museen zu beäugen, wobei die Anreise schon mein Kulturbudget von Jahren leer saugt. Daheim freue ich mich über einen echten "Url" aus den 70 ern und 2 Bilder, die (nur) mir gefallen, von unbekannten Künstlerinnen. Meinen Geschmack lass ich mir nicht verbiegen.

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haspe1 (20541) 15.10.2014 09:12 Uhr
Schade um die feine Galerie Thiele und dass

Markus Thiele sie nicht weiterführen konnte. Er war sehr engagiert, hat spannende und interessante Künstler ausgestellt und ist auch persönlich sehr nett und umgänglich.

Ich hoffe, dass Markus Thiele einen passenden Job, in dem er seine Neigungen und Begabungen einbringen kann, ausüben kann und das Lokal eine gute Nachnutzung erhält.

Danke, Markus Thiele, für das viele erfrischende Engagement und viele schöne, interessante, spannende, freuden-spendende Ausstellungen!

Und viel Glück und Erfolg für die Zukunft.

Die Galerie wird der Klostergasse und der Stadt bzw. vielen Linzern mit Kunstsinn fehlen.

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escorpio (4396) 14.10.2014 10:09 Uhr
Übermaler Rainer

Viele Galerien tragen diesen Rainer auf ihrem Schild daher wie eine Ikone, ja der Übermaler schafft Wertvolles, das muss man sich kaufen, so als Wertanlage etc.

Und auf einmal ist ein Überangebot da, viele kommen drauf, dass Besagter wohl besser Zimmer und Flure ausgemalt hätte ...... und die Galerien siechen dahin.

Es werden noch viele zusperren, der Kunstmarkt ist in Österreich am Austrocknen.

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Verus (7398) 14.10.2014 09:46 Uhr
Meine Eltern waren noch so "altmodisch" und

haben sich Bilder um weit über 100.000 ATS ins Wohnzimmer gehängt, weil der Künstler bekannt gewesen ist.

Dazu bin ich zu geizig und gehe ich lieber ins Museum und hänge zu Hause den Pirellikalender oder eigene Fotografien auf. grinsen

Die dubiosen Marktpreise für Kunst haben mein Interesse, etwas zu kaufen zunichte gemacht. Betrachten und verstehen wollen ist gut, muss aber nicht teuer sein.

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Ameise8 (2) 15.10.2014 19:19 Uhr
welches Geld

wo hat der Staat das Geld denn versteckt? Da wüsste ich besser Subventionsmöglichkeiten.

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haspe1 (20541) 15.10.2014 09:15 Uhr
@Verus: Man muss ja Kunst nicht nach dem

"Namen" des Künstlers kaufen oder nach dem Wert, sondern der persönliche Geschmack sollte entscheiden.

Und wenn man von jungen, noch nicht so bekannten Künstlern etwas kauft, sind die Preise auch noch erträglich.

Ob der Wert steigt, ist zwar nicht sicher, aber wer nur Geld anlegen will, kann sich ja auch Staatsanleihen kaufen.

An Kunst soll man sich vor allem erfreuen (können).

Wenn der Wert des Objekts steigt, ist das ein feiner Zusatz-Nutzen.

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escorpio (4396) 14.10.2014 09:39 Uhr
Wo bleibt die Jugend

...........und den Jungen – damit meine ich das Galerie-Publikum zwischen 30 und 50 Jahren – fehlt meinen Erfahrungen nach das Interesse oder auch das für Kunst nötige Kleingeld", sagt Thiele.

--------------

Und genau da krankt es auch im Musiktheater, nur alte Leute kriechen da herum, die Jugend bleibt fast vollständig aus.

Da kann Pühringer noch so schön daherreden, das Musiktheater ist in ^10 Jahren eine Kulturleiche, weil entweder die Alten gestorben oder der Geldverfall keine teuren Eintrittskarten mehr leistbar macht.

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diktator (1015) 14.10.2014 11:48 Uhr
die auslastung kann doch kein problem sein,

stehen doch den 900 fix angestellten mitarbeitern, jeweils 100 gratis-karten/pro person + jahr zu!

und wenns trotzdem an auslastung mangelt, dann wird halt der hupf-pepi das kontingent, nach bedarf, erhöhen und die 900 ma zum zwangsbesuch verpflichten ...

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Mr.Curiosity (241) 14.10.2014 10:03 Uhr
und woher nehmen?

Wer von den "Jungen" soll sich so etwas heute noch leisten können? Man wird vom Staat schon abgezockt wo es nur geht, da ist sicher nichts mehr übrig um sich "Kunst" an die Wand zu hängen. Und wer interessiert sich für so eine Nische, wenn sowieso das "Kleingeld" dafür fehlt?

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Gugelbua (18657) 14.10.2014 09:32 Uhr
Jeden wirren Gedanken als Kunst zu vermarkten
berni1 (248) 14.10.2014 07:30 Uhr
Klarer Fall

Das ist ein klarer Fall das muss subventioniert werden.
Der Staat hat sich ein paar Millionen übrig.

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