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Assmann verlässt Museum Angerlehner

THALHEIM/ WELS. Peter Assmann, der Leiter des Museums Angerlehner in Thalheim bei Wels, wird diese Funktion nicht mehr ausüben.

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Peter Assmann Bild: Weihbold

„Auf meinen Wunsch hin haben wir uns am 7. Jänner einvernehmlich von Peter Assmann getrennt“, sagt Heinz J. Angerlehner, der Unternehmer und Eigentümer des nach ihm benannten Privatmuseums in Thalheim bei Wels. Die Gründe der Trennung wollte der 70-Jährige im Gespräch mit den OÖNachrichten nicht näher erläutern, nur so viel: „Ich müsste jetzt eine Stunde lang erzählen, aber das möcht’ ich nicht, weil ich immer ein fairer Unternehmer war..., es hat so viele Punkte gegeben, aber wir haben eine einvernehmliche Trennung vereinbart und das passt.“

Im Jänner 2013 war Peter Assmann „wegen umfangreicher Veränderungen der Organisationsstruktur“ (Installierung von Walter Putschögl als kaufmännischer Chef) von seinem Amt als Direktor des oö. Landesmuseums zurückgetreten. Im März wechselte er ebenfalls als Direktor in das groß aufgezogene Angerlehner-Museum, das Mitte September eröffnet wurde. Gerda Ridler, die in der Vorbereitungsphase für das Museum Angerlehner gearbeitet und den Auftaktkatalog „Ein Privatmuseum wird öffentlich“ verantwortet hat, ist seit Dezember Assmanns Nachfolgerin als künstlerisch-wissenschaftliche Direktorin des Landesmuseums.

Keine Nachbesetzung

Einen Nachfolger für Assmann wird es in Thalheim nicht geben. Angerlehner: „Wir brauchen keinen Direktor. Ich hab’ ein gutes Team und wir haben Kuratoren, die unsere Ausstellungen organisieren. Assmann hat unsere Eröffnungsausstellung ja auch nicht kuratiert.“ Peter Assmann war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der scheidende Leiter des Museums Angerlehner wurde 1963 in Zams (Bezirk Landeck) in Tirol geboren. Er hat Germanistik und Geschichte studiert und sich nicht nur mit zahlreichen massentauglichen Ausstellungen einen Namen gemacht, sondern auch als Bildender Künstler und Literat. Assmann ist als stellvertretender Vorsitzender des Vereins SOS-Menschenrechte zudem sozial engagiert.

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Artikel nachrichten.at 09. Januar 2014 - 17:30 Uhr
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