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Armin Wolf wendet sich von Facebook ab

Weniger Facebook, mehr Blog: Der "ZiB 2"-Anchorman hat ein Problem mit Mark Zuckerberg.

ORF-Journalist und Moderator Armin Wolf Bild: (APA/ROLAND SCHLAGER)

Seit 2010 ist der ORF-Journalist auf Facebook aktiv, informiert und unterhält seine knapp 300.000 Fans mit teils langen Texten rund um Politik und Alltägliches. Wie Wolf auf seiner Homepage ankündigte, soll damit nun Schluss sein. Denn: Wie viele Medienhäuser spürt auch der "ZiB 2"-Präsentator den aktuellen Reichweiten-Rückgang auf Facebook.

Auf arminwolf.at schreibt er: "Mark Zuckerberg und ich hatten einen Deal. (...) Aber seit einiger Zeit ist Herr Zuckerberg damit offenbar nicht mehr zufrieden und schraubt an seinem Algorithmus herum. Jede FB-Seite merkt das an ihren Reichweiten. Es gibt viele Postings, die nichtmal mehr alle Abonnenten erreichen, geschweige denn hunderttausende Menschen darüber hinaus."

Wie berichtet, hatte das soziale Netzwerk angekündigt, den Newsfeed umzureihen: Facebook will die Beiträge von Freunden im Vergleich zu den Meldungen von Firmen und anderen Medien stärker in den Vordergrund rücken. "Das Ziel ist klar: Facebook möchte, dass die Betreiber von Pages für ihre Reichweite bezahlen – und Werbung schalten. Aber so war das nicht ausgemacht", schreibt Armin Wolf und kündigt an, in Zukunft distanzierter mit Facebook umzugehen.

Texte werde der ORF-Mann künftig auf seinem Blog veröffentlichen. Wolf will zwar weiterhin auch auf Facebook veröffentlichen, dort seine Beiträge aber nach ein paar Tagen wieder löschen. Seinen Twitter-Kanal wolle er wie bisher aktiv betreiben. 

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Artikel nachrichten.at/ae 12. Februar 2018 - 10:31 Uhr
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