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„Gutes“ Cholesterin kann auch böse sein

Äpfel senken Cholesterin. Bild: dpa

„Gutes“ Cholesterin kann auch böse sein

Das vermeintlich „gute“ HDL-Cholesterin kann auch „böse“ sein, wie Wissenschafter bei einer Studie an der Universitätsklinik Wien herausgefunden haben. Thomas Weichhart und Marcus Säemann von der Abteilung für Nephrologie entdeckten, dass es ...

18. Januar 2012 - 00:04 Uhr

Das vermeintlich „gute“ HDL-Cholesterin kann auch „böse“ sein, wie Wissenschafter bei einer Studie an der Universitätsklinik Wien herausgefunden haben. Thomas Weichhart und Marcus Säemann von der Abteilung für Nephrologie entdeckten, dass es entzündliche Reaktionen sogar verstärken kann. Diese Ergebnisse könnten die Bewertung von HDL-Cholesterin revolutionieren. Bisher wurde nämlich immer zwischen „gutem“ HDL-Cholesterin und „bösem“ LDL-Cholesterin unterschieden. LDL trägt zu Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Hirnblutungen bei, das „gute“ HDL schützt davor. Jetzt stellten die Wiener Experten fest, dass bei Dialyse-Patienten die antientzündliche Wirkung von HDL nicht gegeben ist. „Vielmehr verstärkte das HDL die Entzündungsreaktionen und könnte damit die latente chronische Entzündung, die mit einem hohen kardiovaskulären Risiko verbunden ist, erklären.“

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