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Brustkrebs häufig bei jüngeren Frauen

Via Mammografie Gewebsveränderungen in der Brust orten. Bild: colourbox

Brustrekonstruktion: Wieder ganz Frau sein

Bei 30 Prozent der Brustkrebs-Operationen ist eine Amputation notwendig. Eine Rekonstruktion gibt der Frau ihr Erscheinungsbild wieder.

12. Oktober 2011 - 00:04 Uhr

Eine Brustamputation belastet eine Patientin nicht nur physisch sondern auch psychisch. Der Brustaufbau spielt bei der seelischen Genesung eine wichtige Rolle. „Sogar in der Altersgruppe der über 70-Jährigen sagen noch mehr als 40 Prozent, dass ihnen die Kosmetik wichtig ist“, sagt Brustchirurg Peter Schrenk vom AKH Linz.

Beim Brustaufbau mit Implantat setzt der Chirurg ein Silikon-Kissen ein. Dabei ist die Angst vor Schäden durch das Silikon unbegründet. Implantate platzen weder im Flugzeug noch bei einem Autounfall. Die Tastuntersuchung zur Krebsvorsorge ist übrigens auch bei einer Brust mit Implantat möglich. Weil das Kissen aber als Fremdkörper erkannt wird, umgibt es der Körper in 15 bis 20 Prozent der Fälle mit Bindegewebe (Kapselfibrose). Dieses muss dann operativ entfernt werden.

Der Brustaufbau mit eigenem Gewebe hat den Vorteil, dass es zu keinen Abstoßungsreaktionen kommt. Allerdings muss der Chirurg das Gewebe an anderen Körperstellen (Bauch, Rücken, Oberschenkel) entnehmen, wo dann Narben entstehen.

Sogar die Brustwarze kann der Operateur aus einem Hautstück formen. „Durch Tätowierung wirkt diese dann tatsächlich täuschend echt“, erklärt Schrenk. (dh)

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