Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 12. August 2018, 11:03 Uhr

Linz: 23°C Ort wählen »
 
Sonntag, 12. August 2018, 11:03 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Chronik

Vergewaltigung wird ein Fall fürs Parlament

TULLN. Eine 15-Jährige wurde in Tulln zweimal vergewaltigt, einer der Verdächtigen ist in Haft, ein weiterer untergetaucht. Tulln hat die Aufnahme von Asylwerbern gestoppt, der FPÖ ist das zu wenig.

Polizei

(Symbolfoto) Bild: APA

Nach der Vergewaltigung der 15-Jährigen vor drei Wochen in Tulln bleibt ein am Dienstag festgenommener Verdächtiger in Haft. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich hielt sich zu dem Mann unverändert bedeckt und machte keine näheren Angaben. "Um die weiteren Ermittlungen nicht zu behindern", lautete die Begründung von Sprecher Johann Baumschlager.

Massen-DNA-Test ergab einen Treffer

Das in den Abendstunden vom 25. April verübte Sexualdelikt hatte einen erstmals in Österreich durchgeführten Massen-DNA-Test zur Folge. Der daraufhin festgenommene Verdächtige - Medienberichten zufolge ein Afghane - war ein Treffer. Insgesamt soll es drei Täter geben, ein Verdächtiger aus Somalia soll untergetaucht sein.

59 Männer hatten über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten DNA-Proben abgeben müssen. Es handelte sich Baumschlager zufolge um 34 Asylwerber in drei Containerdörfern und um weitere 25, die privat in Tulln untergebracht sind.

Bürgermeister stoppte Aufnahme von Asylwerbern

Auf den Fall hat nicht nur die Stadt reagiert: Weil es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handeln soll, werde die Zuteilung weiterer vorerst verweigert, teilte das Rathaus mit. "Für mich gibt es null Toleranz gegenüber straffälligen Asylwerbern, die das Gastrecht missbrauchen. Angesichts dessen, was diese Verbrecher dem Mädchen angetan haben, ist die volle Härte des Gesetzes gefordert", stellte Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP) unmissverständlich fest.

Die Freiheitlichen sehen einen "Fall fürs Parlament", wie es der niederösterreichische Abgeordnete Christian Hafenecker ausdrückte. Sie fordern in einer Anfrage an Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) "vollständige Aufklärung der Umstände" und "klare Konsequenzen". "Ein bloßer Aufnahmestopp, wie ihn der Bürgermeister jetzt scheinheilig fordert, ist zu wenig", teilte der Tullner FPÖ-Bezirksparteiobmann Andreas Bors mit.

Video: Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Kommentare anzeigen »
Artikel nachrichten.at/apa 17. Mai 2017 - 11:55 Uhr
Mehr Chronik

59-jähriger Steirer stürzte mit Traktor ab und starb

MÜRZZUSCHLAG. Ein 59-jähriger Steirer ist am Samstagabend mit seinem Traktor abgestürzt und dabei ums ...

Kleinkind in Steiermark von Pkw erfasst

LIEZEN. Ein zweijähriges Kind aus Deutschland ist am Samstagnachmittag im Bezirk Liezen (Steiermark) von ...

MotoGP in Spielberg: Jet-Pack-Pilot stürzte ab

SPIELBERG. Ein Jet-Pack-Pilot, der im Rahmenprogramm des MotoGP in Spielberg hätte auftreten sollen, ist ...

Zwei Tote nach Unfall auf A12

LANGKAMPFEN. Schlimmer als zunächst befürchtet ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf der ...

Alkolenker hinterließ in Bregenz eine Spur der Verwüstung

BREGEGNZ. Ein laut Polizei durch Alkohol und Drogen beeinträchtigter 24 Jahre alter Pkw-Lenker hat ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS