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Heute beginnt der Prozess gegen Peter Seisenbacher

WIEN. Ab heute muss sich der 56-jährige Judo-Doppelolympiasieger Peter Seisenbacher in Wien wegen schweren sexuellen Missbrauchs und Missbrauchs eines Autoritätsverhältnisses vor Gericht verantworten.

Heute beginnt der Prozess gegen Peter Seisenbacher

Peter Seisenbacher Bild: APA

Ihm wird vorgeworfen, als Vereinstrainer in Wien zwei unmündige Mädchen missbraucht zu haben. Der Anklageentwurf wurde von der Oberstaatsanwaltschaft und dem von Justizminister Wolfgang Brandstetter eingerichteten Weisungsrat abgesegnet. Ein Urteil wird für Donnerstag erwartet.

Seisenbacher wird sich nach Angaben seines Verteidigers Bernhard Lehofer erstmals im Rahmen der Hauptverhandlung zu den Vorwürfen äußern. Die mutmaßlichen Opfer sind als Zeuginnen geladen, die Verhandlung wird zumindest teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Es geht um drei Fälle

Laut Anklage war eines der Mädchen neun Jahre alt, als Seisenbacher im Jahr 1997 Zärtlichkeiten mit ihr ausgetauscht haben soll. Zwei Jahre später soll es zu geschlechtlichen Handlungen gekommen sein. Die Schülerin soll bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres wiederholt missbraucht worden sein. Im Sommer 2004 soll sich Seisenbacher einem damals 13 Jahre alten Mädchen zugewandt haben, das er ebenfalls als Trainer in der Kindergruppe in seinem Judo-Verein kennengelernt hatte.

Auch in diesem Fall soll es laut Anklage zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Im August 2001 soll der Angeklagte außerdem auf einem Judo-Sommerlager ein weiteres Mädchen bedrängt haben. Die 16-Jährige wehrte ihn ihrer Darstellung zufolge aber ab.

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Artikel 19. Dezember 2016 - 00:04 Uhr
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