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Pro & Contra

Gleich viel Geld wie Alaba & Co.?

Von nachrichten.at   06. Juli 2022 00:04 Uhr

FUSSBALL L€NDERSPIEL: …STERREICH - MONTENEGRO
Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam

Heute beginnt die Frauen-Fußball-EM in England. Im Vergleich zu den Männern verdient Österreichs Frauen-Nationalteam nur einen Bruchteil. Müsste es das gleiche Gehalt für alle geben?

Christoph Zöpfl
Christoph Zöpfl

Leiter Sportredaktion

PRO
Fair Play

Es ist ganz klar, dass die Gehälter von Sportprofis (egal ob Frau oder Mann) vom jeweiligen Marktumfeld abhängig sind. Wenn Real-Madrid-Star David Alaba kickt, ist viel mehr Geld im Spiel als bei den Paraden von Arsenal-Torfrau Manuela Zinsberger. Das unterschiedliche Gehaltsniveau auf Klubebene ist nicht frauenfeindlich, sondern plausibel.

Wenn Profis nicht für ihren Klub, sondern für das Nationalteam spielen, ist die Sachlage anders. Da wäre es gut, wenn es den Verbänden wie in den USA oder Dänemark gelingt, die Prämien anzugleichen. Die Herren Millionäre könnten ihre Gagenforderungen reduzieren, damit ihre Kolleginnen mehr verdienen. Das ist eine naive Vorstellung. Aber es würde dem Fair-Play-Gedanken entsprechen.

Harald Bartl
Harald Bartl

stellvertretender Ressortleiter Sport

CONTRA
Einnahmen/Kosten

Ginge es nach mir, hätte sich meine Tochter die beste und teuerste Ausbildung der Welt verdient. Es wird sich nur nicht ausgehen, weil mir die finanziellen Ressourcen dafür fehlen.

Vielleicht hinkt dieser Vergleich im Bezug zum Frauen-Fußball. Ich kann aber zumindest nachvollziehen, dass nicht die gleichen Beträge ausbezahlt werden können, wenn die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten, der Sponsorpakete und der TV-Rechte keine Millionen-Gagen hergeben. Bei diesem Thema sind auch die Einschätzungen vieler Spielerinnen realistisch und nicht utopisch.

Sehr wohl haben der ÖFB, aber auch die Politik die Pflicht, die Voraussetzungen für professionelle Trainingsbedingungen zu schaffen und auch umzuverteilen.

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