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Grenzgängerin für Österreich von

Von Julia Evers 16. Mai 2019 00:04 Uhr

Grenzgängerin für Österreich von Julia Evers
Fröhliche Sängerin mit einem ernsten Lied

Die blauen Haare sind das eine. Dass sie eine echte Musikerin ist, die ihren ganz eigenen Song, selbst geschrieben und selbst getextet, zum Besten geben wird, das andere.

So unterscheidet sich Paenda, Österreichs Starterin beim Eurovision Song Contest, von den meisten ihrer Konkurrenten, die sich durch die Mühlen der Castingshows gesungen haben oder einfach so dafür ausgewählt worden sind, das vorzutragen, was andere für sie komponiert haben.

Dass sie ihre Zukunft im Singen und Musizieren finden möchte, wusste die 31-Jährige aus Deutschlandsberg schon als kleines Kind: "Mit sechs Jahren habe ich im Schulchor angefangen, und ich weiß den Moment heute noch – es war um mich geschehen. Das Singen hat mich so fasziniert", sagt sie. Bevor das älteste von fünf Kindern es wagte, sich voll und ganz der Musik zu verschreiben, probierte die Steirerin noch, wie sich klassischere Berufswege anfühlen, absolvierte ein Kolleg für Mediendesign und studierte ein Jahr Psychologie. Dann wurde aus Gabriela Horn die Elektropopsängerin Paenda – "weil mir oft Leute gesagt haben, dass ich in der Früh ausschaue wie ein kleiner Panda."

Von möglichen dunklen Schatten um die Augen wird man heute Abend auf der ESC-Bühne in Tel Aviv genauso wenig sehen wie von ihrer wichtigsten Vertrauten, ihrer mitgereisten Schwester, mit der sie sich in der Wahlheimat Wien die Wohnung teilt. Reduziert auf das Lied und ihre Stimme soll ihre Darbietung ihrer Elektropop-Ballade "Limits", übersetzt "Grenzen", werden. Ob das Halbfinale für sie bereits die Grenze darstellt oder sie sich doch entgegen allen aus den Wettquoten erstellten Prognosen ins große Finale am Samstag singen kann, wird sich zeigen.

Wenn das Abenteuer ESC heute Abend für Paenda endet, hat sie auf jeden Fall wieder mehr Zeit für ihre Lieblingsbeschäftigungen: Sie spielt Blockflöte, Gitarre, Klavier, Bass und Schlagzeug, und wenn sie einmal Abstand von der Musik braucht, dann geht sie klettern, bouldern, Rad fahren, tanzen oder zum Inline-Skaten.

Artikel von

Julia Evers

Redakteurin Kultur

Julia Evers
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