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Gerald Baumgartner: Das neue Gesicht der SV Ried

Von Harald Bartl   26. November 2018 07:28 Uhr

Das neue Gesicht der SV Ried Von Harald Bartl
Ab sofort gibt Gerald Baumgartner in Ried als Trainer und Sportdirektor den Ton an.

Es war einer jener Start-Ziel-Siege, die in der Formel 1 derzeit nur Lewis Hamilton zustande bringt. Gerald Baumgartner (54) galt vom ersten Tag an als Top-Favorit auf den Trainer- und Sportdirektorposten in Personalunion beim Fußball-Zweitligisten SV Guntamatic Ried. Gestern wurde er als neuer Hoffnungsträger beim schwer gebeutelten Innviertler Fußball-Zweitligisten präsentiert.

Der gebürtige Salzburger hat definitiv jene Fähigkeiten, die Ried jetzt benötigt. Er ist gut strukturiert, hat sowohl als Trainer wie auch als Sportdirektor Erfolge eingefahren. Vor allem aber besitzt er gute Ellbogen. Die wird er benötigen, um sich als künftig sportlich Alleinverantwortlicher jenen Freiraum zu schaffen, der essentiell notwendig ist, um in Ruhe und ohne Zwischenrufe aus den eigenen Reihen arbeiten zu können. Als Trainer dreht er in der Kabine auf und gilt als Disziplinfanatiker. So führte er den Regionalligisten Pasching zum Cupsieg, erreichte mit Bundesligist St. Pölten das Cupfinale und trainierte zuletzt die Bundesligisten Austria Wien und Mattersburg. Als Sportdirektor war er bei den Red Bull Juniors Vorgesetzter des heutigen Eintracht-Frankfurt-Erfolgstrainers Adi Hütter.

Sein Image als harter Hund im Trainergeschäft hängt wohl damit zusammen, dass er als Spieler als schlampiges Genie abgestempelt worden war. Ein genialer Kicker im offensiven Mittelfeld des damaligen Zweitligisten Austria Salzburg, für den sogar Austria Wiens Präsidenten-Legende Joschi Walter Ende der achtziger Jahre mehrmals persönlich von Wien nach Salzburg gereist war, um ihn von einem Wechsel zum damaligen Serienmeister zu überzeugen, bei dem damals Herbert Prohaska & Co groß aufspielten. Weil ihm in Wien der Durchbruch nicht gelang, war er später öfter in Oberösterreich zu sehen. Neben Vorwärts Steyr und der Union Vöcklamarkt war er 1995 in jener Mannschaft der SV Ried dabei, die den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schaffte. Gleiches will er jetzt als Trainer und Sportdirektor wiederholen.

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