Lade Inhalte...

Leserbriefe

Sprache und andere Ungerechtigkeiten

Von Kurt Gärtner   01. August 2021 18:06 Uhr

Gegenderte Texte sind oft nur schwer lesbar, außerdem wird das Trennende hervorgehoben.

Die Sprache von berühmten Dichtern und Philosophen wird durch das Gendern von einer Minderheit verhunzt und verliert an Leichtigkeit. Sich für Frauenrechte einzusetzen, heißt für mich, eine Gleichstellung beider Geschlechter im Alltag, Beruf etc. anzustreben und nicht durch Symbolik das weibliche Geschlecht hervorzukehren.

Das bei uns eingeführte Gendern ist ein Bruch der Verständlichkeit, in der ohnehin komplizierten deutschen Sprache. Gegenderte Texte sind oft nur schwer leserlich und die Vielfalt der Sprache drückt sich durch das holprige Binnen-I aus. Außerdem wird das Trennende der Geschlechter hervorgehoben, und nicht die Gemeinsamkeiten (das Wir-Gefühl) unterstützt.
Ausgenommen davon sind geschlechtsneutrale Formulierungen, wie zum Beispiel Personen, Menschen, Kinder, Leute, Mitglieder, Opfer, alle Verantwortlichen, Personal und Team, die meistens eine bestimmte Gruppe abbilden. Jedoch wird durch häufige Verwendung dieser Begriffe, der Wortschatz verkleinert und die Sprache farblos.

Kurt Gärtner, Wels

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less