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Leserbriefe

Indien

Von Reinhard Fritsch   03. Mai 2021 22:15 Uhr

In den Medien wird von der katastrophalen Situation mit der Coronainfektion in Indien berichtet.

Von täglichen rund 400.000 Neuinfektionen und 3700 Toten ist zu lesen, also von „Horrorzahlen“ und Bildern, die das Land an den Rand einer Katastrophe bringen. Setzen wir die Zahlen jedoch in Relation: Mit einer Bevölkerung von etwa 1,37 Milliarden im Vergleich zu Österreich mit etwa neun Millionen Einwohnern entspricht die Bevölkerungszahl in Österreich etwa 0,6 Prozent jener von Indien. Das wiederum entspricht im Vergleich zu den Zahlen von Indien etwa 2625 Neuinfektionen oder 24 Toten pro Tag.

Das sind bei uns Zahlen, die wir Anfang/Mitte April gehabt haben – sicher besorgniserregend, aber von einer Katastrophe weit entfernt. Man muss solche absoluten Zahlen immer in Relation sehen. Das, was den großen Unterschied ausmacht, ist, dass bei uns das Gesundheitssystem mit dieser Anzahl sehr gut umgehen kann, das System in Indien aber heillos überfordert und als katastrophal zu bezeichnen ist. Gerade in Indien, in dem Land, das durch die groß angelegte Medikamentenerzeugung als die Apotheke der Welt gelten kann, wirkt dieser Zustand paradox.

DI Reinhard Fritsch, Garsten

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