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Drohender Verkehrskollaps

Von Franz Peer   15.Juni 2021

Damit wird die europäische Straßenverbindung von Nord nach Süd als weitere Transitroute für den Transit zur Verfügung stehen.

Kann oder will sich jemand vorstellen, was das für unser Bundesland und vor allem den Zentralraum Linz bedeutet? Ein wesentlicher Teil des europäischen Transitverkehrs läuft über die Mühlkreisautobahn und durch das Stadtgebiet von Linz Richtung Westautobahn. Dieses Horrorszenario lässt sich kaum mehr vermeiden. Ost- und Westumfahrung von Linz mit einem leistungsfähigen Anschluss an die Westautobahn befinden sich, bis auf wenige Teilabschnitte, im Planungsstadium. Es wird diskutiert und vorsorglich gegen jede mögliche Planungsvariante protestiert. Was aus Sicht der betroffenen Gemeinden und Anrainer zwar verständlich ist, jedoch dem Fahren sehenden Auges gegen die Wand gleichkommt. Das Mühlviertel und der Zentralraum werden ersticken im Transitverkehr, Staus im nie gekannten Ausmaß zum täglichen Bild gehören und die damit verbundene Umweltbelastung das mühsam Erreichte zunichte machen. Wann endlich begreifen die Verantwortlichen, dass nur durch einen gemeinsamen Kraftakt dieses Horrorszenario verhindert werden kann? Wann beendet man die Eigenbrötelei und die Kirchturmpolitik und erstellt endlich ein Gesamtkonzept, wie die kommende Transitbelastung bewältigt werden soll?

Franz Peer, Linz

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22. September 2021