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Leserbriefe

Die Krankheit unserer Zeit

Von Josef Litzlbauer   13. Januar 2022 18:00 Uhr

„Wenn der Hase gut sitzt, dann kratzt er“ lautet ein Sprichwort, welches sich auf Untugenden wie Selbstsucht, Überheblichkeit, Anmaßung, Unzufriedenheit … bezieht und zurzeit, begünstigt auch durch die Pandemie, einen guten Nährboden hat.

In meiner Erinnerung als Schulanfänger im Jahr 1954 waren die Eltern froh, wenn für ihre Kinder mit einer Impfung gegen damals lebensbedrohenden Krankheiten und Seuchen wie Scharlach, Pocken, Kinderlähmung etc. vorgesorgt wurde. Damals waren die Menschen noch zufriedener, froh, wieder daheim sein zu können und nicht mehr auf den Schlachtfeldern verbluten zu müssen. Zusammenhalt führte Österreich damals wieder bergauf.

Leider ist dieser wieder verkümmert. Populisten niedrigsten Niveaus sind wieder am Werk und sorgen unter Menschen für geistige Umnachtung, mit dem aktuellen Stand einer Hetze gegen eine nicht umgängliche Impfpflicht
sowie gegen alle vorsorglichen Sicherheitsmaßnahmen, welche von den Volksverhetzern heuchlerisch als Menschenrechtsverletzungen verteufelt werden, und Leute, die sich keine eigene Meinung bilden können oder wollen, laufen diesen Typen nach, auch teils unter dem Deckmantel von Frömmigkeit.

Wir Österreicher haben im Vergleich zu anderen Ländern dieser Welt eine solide, nicht menschenverachtende Regierung, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene, sowie verständnisvolle Bischöfe, auf die wir hören sollten.

Josef Litzlbauer, Neukirchen a. W.

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