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Wirtschaft

Wer schneidet mit?

Von Dietmar Mascher  16. Oktober 2021 00:04 Uhr

Für leistbares Wohnen an vielen Rädchen drehen.

Die Grundstückskosten steigen, die Baukosten ebenfalls, weil Baufirmen und andere Professionisten mit dem Abarbeiten ihrer Aufträge nicht mehr nachkommen und zum Teil sogar Aufträge ablehnen müssen. Wie das Grundrecht Wohnen leistbar sein soll, darüber wurde auch beim Immobilientag der OÖNachrichten mit den oberösterreichischen Notaren ausführlich und kontrovers diskutiert.

Es sind viele kleine Rädchen, an denen gedreht werden muss. Es gibt aber auch einen Preistreiber, der sich gern in der Rolle des Robin Hood sieht, der die Bürger entlastet: den Staat. Die staatlichen Nebenkosten eines Grundstücks- oder Wohnungskaufs richten sich nach dem tatsächlichen Preis. Je höher dieser ist, desto höher etwa die Grunderwerbsteuer oder die Intabulationsgebühr. Bei der Gebühr ist die Gegenleistung ein Scherz. Man sollte über eine Entkopplung nachdenken, denn auch neue Mieter werden mit den Kosten belastet, die auf diese Art und Weise weitergegeben werden.

Artikel von

Dietmar Mascher

Stellvertretender Chefredakteur, Leiter Wirtschaftsredaktion

Dietmar Mascher

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