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Wirtschaft

Weniger fliegen?

Von Dietmar Mascher 17. Juni 2019 00:04 Uhr

Zivilluftfahrt: Anspruch und Wirklichkeit.

Die Flugzeugbranche fand in den Klimaschutzdiskussionen lange Zeit nur geringe Beachtung. Der Kraftstoff Kerosin ist wohl auch deshalb steuerlich geringer belastet als Benzin oder Diesel. Mit der aktuellen Klimadiskussion ändert sich die Einstellung zum Fliegen zumindest in Europa zum Teil. Es soll attraktiver werden, Mittelstrecken mit der Bahn zurückzulegen.

Dass diese Einstellungsänderung die Fliegerei und die Geschäfte der Flugzeugbauer entscheidend verändert, ist derzeit aber unwahrscheinlich. Vor drei Jahren bauten die Marktführer Airbus und Boeing insgesamt 1400 Zivilflugzeuge, heuer wird allein Airbus 900 ausliefern, Boeing trotz seiner hausgemachten Krise nicht viel weniger. Denn auch wenn die Nachfrage in Europa zurückzugehen droht, werden dies Märkte wie China mehr als wettmachen. Dort will man das aufholen, was die westlichen Staaten schon haben: mehr Wohlstand und mehr Mobilität mit dem Flugzeug. Der Weg von Anspruch zur Wirklichkeit ist daher ein Langstreckenflug.

Artikel von

Dietmar Mascher

Stellvertretender Chefredakteur, Leiter Wirtschaftsredaktion

Dietmar Mascher
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