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Wirtschaft

Untolerierbar

Von Josef Lehner 20. April 2019

Banker lieben Vertrauen, keinesfalls Schlagzeilen

Die italienische UniCredit feierte im Februar einen Rekordgewinn für 2018 von 3,9 Milliarden Euro. Doch es dominieren andere Schlagzeilen: In der Vorwoche kassierte sie für Verstöße gegen US-Sanktionen 1,3 Milliarden Dollar Strafe. In der Türkei musste sie ihrer Tochter Kapital zuschießen.

Nicht gern gesehen ist die Großbank in Deutschland, wo sie bei der Fusion von Commerzbank und Deutscher Bank dreinfunkt.

In Österreich gibt es seit 2005, als die Italiener sich unser größtes Geldhaus, die Bank Austria, geangelt haben, immer wieder Ärger. Zuletzt schien das Industriereich B&C, zu dem Lenzing AG, Amag und Semperit gehören, bedroht. UniCredit hat die Letztbegünstigung an der B&C-Stiftung.

Eigentlich wollen Banken ja keine Schlagzeilen. Sie leben von Ruhe und Vertrauen. UniCredit würde den Wirbel offensichtlich in Kauf nehmen, weil die drei Regionalbanken attraktiv sind. Es wäre für Österreich aber untolerierbar, nach der Bank Austria nun Oberbank & Co aus der Hand zu geben.

Artikel von

Josef Lehner

Redakteur Wirtschaft

Josef Lehner
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