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Außenpolitik

Nordkoreanisch

Von Heidi Riepl 11. Mai 2019 00:04 Uhr

Diktator Kim kämpft um Aufmerksamkeit

Nordkoreanisch" ist an sich schon eine schwierige Sprache. Wenn sie dann noch von so einem schwierigen Menschen wie Kim Jong-un gesprochen wird, kann die Botschaft leicht missverstanden werden.

Oder anders gesagt: Man muss vor allem auf die Zwischentöne hören, um nach Nordkoreas jüngstem Säbelrasseln nicht in Kriegspanik zu verfallen. Nordkoreas Diktator hat zwar einen zweiten Raketentest innerhalb einer Woche durchgeführt und das Militär in Alarmbereitschaft versetzt. Dass er dabei aber Waffen im Einsatz hatte, die weder die USA noch Japan oder Südkorea direkt bedrohten, zeigt: Kim will sich und seine Anliegen nach dem gescheiterten Gipfel mit US-Präsident Trump bloß wieder in Erinnerung rufen. Er ist weiter an einem Dialog mit den USA interessiert, jedoch unter seinen Bedingungen. Bleibt bloß zu hoffen, dass auch US-Präsident Trump Kims Sprache versteht und den Konflikt nicht gefährlich eskalieren lässt.

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Artikel von

Heidi Riepl

Redakteurin Außenpolitik, Weltspiegel

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