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Wirtschaft

Im Unklaren

Von Susanne Dickstein 25. Mai 2019 00:04 Uhr

Wird Kika/Leiner jetzt filetiert oder saniert?

Groß war die Überraschung, als René Benko vor einem Jahr in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die angeschlagene Kika/Leiner-Gruppe übernommen hat. Der Vertraute von Bundeskanzler Sebastian Kurz rettete dadurch tausende heimische Arbeitsplätze. Nach wie vor ist aber unklar, was Benko mit der Filialkette wirklich will. Hat er langfristiges Interesse am heimischen Möbelhandel? Immerhin ist er als Eigentümer von Karstadt/Kaufhof mittlerweile einer der größten Einzelhändler Deutschlands. Oder wollte der Immobilieninvestor einfach ein paar Liegenschaften in Top-Lage zum Schnäppchenpreis erwerben?

Der jetzt bekannt gewordene Verkauf des Geschäfts in Osteuropa mag ein Vorgeschmack auf eine bevorstehende Filetierung sein. Er kann genauso gut das Abwerfen von unnötigem Gepäck sein, um den Sanierungspfad in Österreich leichter zu bewältigen. Welche Motive letztlich zum Vorschein kommen werden: Aus heutiger Sicht ist das Geschäft eine Win-Win-Situation. Kika/Leiner bekommt die notwendige Liquidität, und die Welser XXXLutz-Gruppe kann ihren Siegeszug fortsetzen.

Artikel von

Susanne Dickstein

Redakteurin Wirtschaft

Susanne Dickstein
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