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Kommentar

Blick ins Kastl: Wer will mich?

Von Christina Tropper   11. Oktober 2012

Treuherzige Blicke!

Es gibt im ORF drei Persönlichkeiten, die wahrlich journalistisch-souverän und hintergründig ihrem Handwerk nachgingen: Hugo Portisch, Marcel Prawy und Edith Klinger. Letztere war Fixpunkt des Fernsehprogramms der 1980er- und 1990er-Jahre. Eine der Sendungen von „Wer will mich?“ der Dirndl tragenden Tierschützerin war am Dienstag auf ORF 3 zu sehen, in der Reihe „Fernsehen wie damals“. Gezeigt wurde die Aufzeichnung einer Sendung aus dem Jahr 1987.

Der Höhepunkt waren Monologe frei nach dem Motto: „Schaun S’ doch, die Asta – so ein fesches Hunderl. Sie mag Kinder, frisst aber auch Trockenfutter. Schaun S’ doch, sie sucht ein neues Zuhause. Bittte, bittte.“ Treuherzig blicken Hund und Edith Klinger in die Kamera. Da schmilzt des Tierliebhabers Herz. Selbst heute, 25 Jahre nach der Erstausstrahlung, bekommt der Zuschauer ein schlechtes Gewissen, sich gegen Bauxi und Asta entschieden zu haben.

Edith Klinger hat viele Menschen zu Tierliebhabern gemacht, wir danken ihr dafür ...

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